71 Hierbei wird es sich wohl um eine bisher nicht ermittelte, von Mauthner beigelegte, Kritik zu seinem Roman Fanfare gehandelt haben.
72 Fontanes Rezension von Mauthners Roman erschien anonym in der Rubrik .Journal- und Bücherschau' der Vossischen Zeitung Nr. 504 vom 24. Oktober 1888 (Morgenausgabe; 1. Beilage) (vgl. Theodor Fontane. Literarische Essays und Studien XXI/2 [München; Nymphenburger 1974], S. 265—69 und Anm. S. 917); am 30. September 1888 berichtet Fontane seiner Frau, daß er die Rez. immer noch nicht abgeliefert habe (Propyläen-Ausgabe, I, Nr. 209, 348); und daß Fontane sich bei der Abfassung der Rez. Zeit gelassen hat, folgt auch aus dem Brief vom 21. 9. 1888 an Mauthner (Nr. 5, Anm. 92); am 7. 10. 1888 jedoch berichtet Fontane, daß die Rez. nunmehr abgeliefert sei und bei Stephany .lagert' (Nr. 7).
73 Mauthner hatte scheinbar ln einem vorherigen — aber nicht erhaltenen — Brief an Fontane eine bisher nicht ermittelte Rez. von seinem Roman Fanfare im Börsen-Courier (Berlin) erwähnt, sie aber vergessen beizulegen; im Brief vom 16. 9. 1888 (Nr. 4) hatte er diese nachgeliefert.
Nr. 4
74 Vgl. Brief von 13. 9. 1888 (Nr. 3, Anm. 73); scheinbar hatte Mauthner die früher erwähnte Rezension nachgeliefert.
75 Noch nicht ermittelt; vgl. hierzu Fontanes Brief an Mauthner vom 13. 9. 1888 (Nr. 3, Anm. 71).
76 Auch diese Rez. konnte bisher nicht ermittelt werden.
77 Fontane zitiert hier entweder aus der Rez. im BC oder der Post.
78 Friedrich Stephany (1830-1912), von 1880 (als Nachfolger von Hermann Kletke) bis 1900 Chefredakteur der VZ.
79 Es handelt sich hier um die sich in Vorbereitung befindliche Rez. von Mauthners Fanfare (vgl. Brief Nr. 3, Anm. 72).
80 Rez. von Mauthners Roman Fanfare im BC.
81 Vgl. hierzu zum Vergleich die Rez. von Conrad Alberti (=C.A-i) (,Die Fanfare. Roman von Fritz Mauthner' in der Rubrik „Romane und Novellen“ der Gesellschaft 4 [1888], H. 1-6 [April—Sept.], S. 414-16, bes. S. 415): „Die .Fanfare' von Fritz Mauthner war eben herausgekommen, und von allen Seiten wurde mir mit einer verblüffenden Einstimmigkeit versichert, daß man etwas thörichteres und langweiligeres noch nicht gelesen habe als dieses Buch.“); vgl. ferner Otto und Leixners (= v. L.) Rez. ,Die Fanfare von Fritz Mauthner' im Feuilleton der Deutschen Romanzeitung 4 (1888), Sp. 714.
82 Vgl. Zitate aus der Rez. zur Fanfare im ersten Teil dieses Briefes.
83 Es handelt sich hierbei um die verarmte Familie von Havenow-Trienitz in Mauthners Roman Fanfare, bestehend aus der verwitweten Kriegsrätin, ihrer Tochter Johanna und ihrem Sohn, dem Leutnant Achim; vgl. dazu auch folgendes Zitat (von Mettmann Sen.) aus dem Roman (2. Aufl., 1888, S. 114); .„Sie sind Bettler, die Mutter und die Tochter'.“
84 Berliner Gefängnis. Dr. Walter Bode, Chefredakteur des Inseraten-Blattes .Fanfare' im gleichnamigen Roman Mauthners (Inh. Gottlieb Mettmann) war wegen eines Artikels in der von ihm redigierten Zeitung in Plötzensee inhaftiert worden; vgl. dazu auch Fanfare (S. 138), wo der Presseprozeß behandelt wird: „Die Anklage betraf einen Leitartikel gegen die katholische Kirche. Bode selbst hatte den Aufsatz geschrieben, in welchem .. . der Ablaßkram der Reformationszeit mit dem Inseratenschacher käuflicher Journalisten verglichen wurde.“ Auf S. 149 im gleichen Roman heißt es ferner: „...und heute früh hatte man erfahren, daß Doktor Bode von der Fanfare wegen Gotteslästerung und Schmähung der Einrichtung der katholischen Kirche zu sechs Wochen Gefängnis [in Plötzensee/ die Hrsg.] verurteilt war.“
Nr. 5
85 Fritz Mauthner: Xanthippe (Dresden/Leipzig: Heinrich Minden 1884).
86 Nicht zu ermitteln, da die Briefe Mauthners an Fontane mit wenigen Ausnahmen nicht zur Verfügung stehen.
87 Einzelheiten zur .Fähnrichsgeschichte aus Brünn' konnten bisher nicht ermittelt werden; weder in Der deutsche Krieg von 1866, Bd. 1: ,Der Feldzug in Böhmen und Mähren' (Berlin: Vlg. d. königl. Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei 1870) noch in Reisebriefe vom Kriegsschauplatz Böhmen 1866, hrsg. von Christian Andree (Frankfurt a. M./Berlin/Wien: Propyläen 1973), ließen sich Einzelheiten ausmachen; auch Hermann Frickes äußerst verdienstvolle Arbeit .Theodor Fontanes
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