to win right oft, as he repeatedly knocked Mitchell down. Later on as the fight progressed a terrible rain feil and made the ground a quagmire. Mitchell pur- sued the plan of dodging all round the ring until at one time the fight might have been better described as a foot-race. This gradually wore Sullivan out, and hls hand giving way he was unable to get his man in a corner way and finish him off. At last both partles became exhausted and . . . a draw was agreed. Both men looked much the worse for wear.“
114 Vgl. hierzu Fontanes Bemerkungen ln seinem Brief an Mauthner vom 23. 12. 1888 (Nr. 10); in einem unbekannten Brief (geschrieben zwischen dem 20. und 23. 12. 1888) hatte Mauthner Fontane scheinbar seine Arbeitsweise im Falle Schmock erläutert.
115 Ironische Abwandlung der ersten zwei Zeilen aus Goethes Gedicht .Erinnerung“ (1777/78): „Willst du immer weiter schweifen? / Sieh, das Gute liegt so nah.-“ Die erste Zeile des Zitats wird häufig falsch zitiert: „Warum (oder Wozu) in die Feme schweifen-“ (vgl. Georg Büchmann: Der Zitatenschatz des deutschen Volkes (München: DTV 19671, Bd. 1, S. 186-87).
Nr. 10
116 Zum Weihnachtsfest 1888; aber vielleicht auch zu Schmock.
117 Hieraus folgt, daß Mauthner Fontane einen Rechtfertigungsbrief geschrieben hatte (vgl. Anm. 108 zu Brief Nr. 9 vom 20. 12. 1888), in dem er - scheinbar zu Fontanes Zufriedenheit - seine Arbeitsweise bei der Herstellung von Schmock erklärt hatte.
118 Vgl. -hierzu Fontanes kritische Anmerkungen im obigen Brief Nr. 9 vom 20. 12. 1888.
119 Vgl. hierzu auch Fontanes anonymen Artikel in der von Mauthner - zusammen mit Otto Neumann-Hofer — redigierten Zeitschrift Magazin für Litteratur 60 (1891) 53, S. 818-19 mit dem Titel ,Die gesellschaftliche Stellung der Schriftsteller“, den Mauthner später (vgl. .Friedrich Spielhagen“ in Das literarische Echo 11 [1909], Sp. 854) einen „kleine(n) Notschrei“ nannte (vgl. hierzu ebenfalls den Abschnitt mit dem Titel ,Th. Fontane oder „Die Geschichte einer Verspätung“. Zum sozialen Status und zur sozialen Lage eines Schriftstellers zwischen 1860-1890“ in Carin Llesenhoft's Buch Fontane und das literarische Leben seiner Zeit. Eine literatursoziologische Studie [Bonn: Bouvier 1976], S. 17-39 [insbes. S. 25 f]); vgl. letztlich Conrad Albertis (=C.A.-i.) Rez. von Mauthners Schmock (“Fritz Mauthner: Schmock oder die litterarisehe Carriere der Gegenwart“ in Die Gesellschaft 5 [1889] 1. Quartal, S. 277), worin es heißt: „er [Mauthner/die Hrsg.] wählt sich ein treffliches Thema ..."
Nr. 11
120 Donnerstag, der 4. April 1889; laut Fricke (Chronik, S. 77) war Fontane im März 1889 Mitglied der seit 1888 bestehenden und von Spielhagen geleiteten .Literarischen Gesellschaft“ geworden, die sich jeden Donnerstag im Kaiserhof traf; in einem Brief an Friedlaender vom 28. 3. 1889 - weniger als eine Woche früher geschrieben als vorliegende Karte — vgl. Kurt Schreinert [Hrsg.l: Theodor Fontane. Briefe an Georg Friedlaender [Heidelberg: Quelle &
Meyer 1954], Nr. lll, S. 106 und Anm. dazu S. 351) heißt es einerseits: „Und nun breche ich ab, denn ich muß noch in meinen .literar. Club“. Ja, ich habe mich einfangen lassen, tauche jeden Donnerstag Abend im Kaiserhof auf und finde es über Erwarten nett.“ Andererseits werden jedoch hier bereits Bedenken laut, die sich auch auf den folgenden Brief vom 7. 4. 1889 (Nr. 12) an Mauthner beziehen könnten: „Wenn’s nur vorhältI Parteihader wird wohl dafür sorgen, daß die Sache bald wieder einen Knax kriegt. Aber das soll mir die Freude, so lang es dauert, nicht verderben.“ In ihrer Anm. zu Brief Nr. 467 (Theodor Fontane. Briefe an Wilhelm und Hans Hertz 1859—1898, hrsg. von Kurt Schreinert u. Gerhard Hay [Stuttgart: Klett 1972], S. 540) liefern die Hrsg, folgende Information zur .Litterarischen Gesellschaft“ (für das Jahr 1889): „ .. . Vorsitzender war Fedor v. Zobeltitz, dem Vorstand gehörten weiter an: Richard Greiling, Otto Neumann-Hofer und Fritz Mauthner (laut Kürschners Litteratur-Kalender für das Jahr 1889 [S. 23] war Mauthner 1888 noch kein Vorstandsmitglied/die Hrsg.)
. . . Die ersten Präsidenten waren Spielhagen und Julius Wolff, als Mitglieder gehörten ihr an u. a. Karl Frenzei, Moritz Lazarus. Alexander Meyer, der Verleger Wilhelm Hertz . . . “ Diese Information wird ferner untermauert durch einen Hinweis von Karl Frenzei in Das literarische Echo 16 (1913/14), 20 (vom 15. 6. 1914), Sp. 1411, worin u. a. Fontane, Spielhagen. Alexander Meyer, Wilhelm Hertz und Moritz Lazarus als Mitglieder der .Literarischen Gesellschaft“ namentlich genannt werden (laut Kürschner [s. o.] waren auch Friedrich Stephany, Erich Schmidt und Otto Neumann-Hofer Mitglieder): Fontane hat den,Club“ allerdings bereits Ende 1890 wieder verlassen, wie er Wilhelm Hertz am 7. 12. 1890 (Nr. 494, S. 327-28) berichtet: „Wie schade, daß ich nicht mehr zu einem gef. Rendez-vous
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