Heft 
(1984) 38
Seite
544
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160 Besitzer des Hotels und Restaurants .Villa Kappel' bei Hankeis Ablage (bzgl. Einzelheiten der Familie Käppel vgl. Fontanes Brief an seine Frau vom 12./13. 5. 1884 (Propyläen. I, Nr. 135, 251)).

161 Der Ausdruck .vorläufig* legt den Schluß nahe, daß die Verhandlungen über den Vorabdruck von Stine in Deutschland inzwischen soweit fortgeschritten waren, daß feststand, daß Stine definitiv nach Fontanes 70. Geburtstag erscheinen würde; seit Fontane das Manuskript am 22. 6. 1888 von Paul Schlenther zurückbekom­men hatte, hatte es in einer Art .Dornröschenschlaf- im Kasten gelegen.

Nr. 17

162 Fontane war erst vor einigen Tagen aus Bad Kissingen (wo er sich vom 27. 6. bis 6. 8. 1889 aufgehalten hatte) nach Berlin zurilckgekehrt (vgl. Heilborn. S. 179).

163 Vgl. dazu Fontanes Brief Nr. 18 vom 14. 8. 1889, woraus man folgern kann, daß Mauthner das Manuskript erst am 16. August 1889 erhalten hat.

164 Vgl. Anm. 142 zu Brief Nr. 14.

Nr. 18

165 Vgl. Anm. 163 zu Brief Nr. 17.

166 In einem Brief an Paul Schlenther vom 4. 6. 1388 sprach Fontane von derhöchst fragwürdigen Stine (vgl. HA. III, Nr. 582. 609).

167 Vgl. Anm. 161 zu Brief Nr. 16.

168 Stine erschien im Vorabdruck in Deutschland ab 25. Januar 1890; vgl. Maximilian Hardens Artikel .Stine und Leontine' (in Die Nation Nr. 45 vom 9. 8. 1890. S. 680): In Fontanes staatsstützender Gesinnung stellt es nun einmal fest: nur Gleich und Gleich gesellt sich zum Glück, die Jugend der Jugend, der Adel dem Adel, das kleine Mädchen dem kleinen Mann .. . Die Weltanschauung Ist gewiß nicht sehr modern und für das jüngere Geschlecht gilt solche Pittelkowwelsheit nicht mehr; Fritz Mauthner bedenkt sich keinen Augenblick vor einer Mesalliance

169 Zum Motiv der .Krankhaftigkeit' vgl. Thunecke, S. 512-14.

170 Vgl. dazu Fontanes Brief an Paul Schlenther vom 13. 6. 1888 (HA. III. Nr. 583. 610):Stine. als Figur, bleibt weit hinter Lene zurück und da sie Hauptheldin ist und dem Ganzen den Namen gibt, so hat das Ganze mit darunter zu leiden. Vgl. ebenfalls Fontanes Brief an Theodor WolfT vom 24. 5. 1890 (HA. IV. Nr. 47. 46):Auf die Frage ,Lene oder .Stine' hin angesehen, kann Stine nicht bestehn, darüber habe ich mir selbst keine Illusionen gemacht. ..

171 Vgl. dazu insbes. Kap. 1-3.

172 VgL Maximilian Hardens Gegenüberstellung von Fontanes Stine und Mauthners Leontine (in Quartett und Fanfare), S. 680;Die zarte Stine erdrückt die statt­liche Leontine. Und Fritz Mauthner, der vor allen Mitstreitern um den Preis des großen Berliner Romans den beweglich modernen Geist, den flinken Bilde und die empfindlichen Nerven voraus hat, könnte von des älteren Freundes sonniger Milde recht wohl ein Theilchen brauchen.

173 Vgl. Fontanes Brief an Theodor WolfT vom 24 . 5. 1890, worin es heißt:Mir sind die Pittelkow und der alte Graf die Hauptpersonen, und ihre Porträtierung war mir wichtiger als die Geschichte. Vgl. gleichfalls Fontanes Brief an Paul

Schlenther vom 13. 6. 1888: .auch der Umstand, daß die Pittelkow und der

alte Graf Haldem zu den besten Figuren meiner Gesamtproduktion gehören, kann die Sache nicht wieder ins Gleiche bringen. Vgl. letztlich auch Fontanes Brief an Maximilian Harden vom 20. 8. 1890 (HA. IV, Nr. 62 . 57-8) Es ist rich­tig, daß meine Nebenfiguren immer die .Hauptsache sind, in .Stine* nun schon ganz gewiß, die Pittelkow ist mir als Figur viel wichtiger als die ganze Ge­schichte.

Nr. 19

174 Fontane war am 16. 8. 1889 in Dobbertin und am 17. 8. 1889 in Ludwigslust; vgl. dazu Fontanes Brief an Mete vom 19. 8. 1889 (Propyläen, II, Nr 306 S 146) Ich war ... am Freitag und Sonnabend in Mecklenburg, erst in Dobbertin, dann in Ludwigslust. Vgl. ebenfalls Fontanes Brief an Karl Zöllner vom 19 8 1889 (Propyläen, IV, Nr. 807, 109)ich war 1 Tag bei meiner guten alten Rohr in Dobbertin und l Tag bei meiner auch von mir geschätzten Frau v Below in Ludwigslust. Die Rohr ist 79, die Below 76, es heißt da also, was Du thun willst, thue bald.