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Jllustrirte Deutsche Monatshefte.
seihst joa Allens, Kamm-Melcher.,. Hest em denn nich siehn?" Und der Angeredete strickte weiter und antwortete, während er mit halbem Blicke den Haidereiter streifte:
„Woll. Ick hebb em siehn. Gistern, as de Sünn eb'n unner wihr. Jhrst upp Knnerts-Kainp un denn upp Ellernklipp to."
„Kommt, kommt!" unterbrach Baltzer, dem das Wort Ellernklipp unheimlich zu hören war. Und er führte den Trupp über die Stelle weg, wo der Muthe Rochussen ihr Haus gestanden, und ging erst bis in die Tiefe des Waldes und zuletzt auf
standen. Er suchte darin umher, und als er endlich einen ihm passenden Spaten gefunden hatte, stieß er mit einem kräftigen Stoße das Eisen unten ab und verbarg es in seiner Jagdtasche. Gleich danach aber ging er in seine Stube zurück und wählte sich unter seinen Stöcken einen aus, dem er's ansah, daß er als Stiel in das Spatenöhr passen würde. Und nun hing er sein Gewehr über die Schulter, von dem er nicht gern ließ, und machte sich auf den Weg.
Immer am Bach hin. Aber der Mond oben ließ nicht ab von ihm, und auch wo
einem weiten Umweg um Diegel's Mühle i das Buschwerk am dichtesten war, fielen und das Elsbrnch herum. Und war Keiner, j Lichter und Schatten ein, über die sein der sich gemeldet oder aus freiem Antriebe ^ eigener sich fortbeivegte. Mitunter sprang
da hinein gewollt hätte, denn es war eine verrufene Stelle. Gegen Mittag aber waren Alle wieder zu Haus, und im Dorfe hieß es: er sei weg und zu den Preußen gegangen. Und sei nicht zu verwundern. Der Baltzer sei zu streng gewesen und wisse es auch. Aber er wolle es nicht zeigen und zwinge sich.
Und so verging der Tag, und auch in des Haidereiters Hause hieß es: er ist weg und zu den Preußen gegangen.
Und der Alte widersprach nicht.
Als aber der Abend nahte, kam es ihm doch in die Seele, daß er hin und ihn einscharren müsse. Sonst habe der Todte keine Ruhe. Da, wo die Binsen um den kleinen Teich stehen, da mußte er liegen oder doch nicht weit davon. Der Boden
war da freilich moorig, aber mitten im Moor waren kleine Sandhügel, und auf! er stand wie angewurzelt, einem dieser Sandhügel wollte er ihn be- ^ nicht... Und wozu auch?
ein Eichkätzchen von einen: Baum auf den anderen, und er fuhr zusammen, wenn er das Knicken der Zweige hörte. Jetzt aber zogen dünne Nebel zwischen den Bäumen hin, und er wußte nun, daß er das Bruch umnittelbar vor sich habe. Und wirklich, nur ein paar Schritte noch, so blinkte von rechts her die weiße Wand von Ellernklipp herüber. Die weiße Wand und ihr zu Häupten die dunkle Tanne. Da drunter war es. Und er nahm nun das Spateneisen aus seiner Tasche heraus und steckte den Stock ins Oehr. Aber das Oehr war zu weit, und er wußte nicht, was thun. In seiner Hast und Verwirrung riß er endlich ein Stück aus seinem Sacktuch heraus und wickelte den Fetzen um den Stock herum, bis dieser fest saß. Und nun wollte er weiter. Aber
„Ich kann's 's ist Moor
graben. Und heute noch. Gleich.
Er nahm eine Jagdtasche vom Rechen und ging, als er sich vergewissert hatte, daß Joost ins Dorf gegangen war, über den Hof in die Geschirr- und Häcksel
kammer, in deren einer Ecke allerlei Feld- und Gartengeräthe: Sensen und Und er sah in den Mond hinauf. Harken und Spaten, bunt durch einander , der plaudert nicht."
grnud, und der giebt nach, und eines Tages hat er sich selber begraben. Sie werden ihn nicht finden... Und wenn doch, so heißt es, er ist verunglückt; ansgeglitten. Und war es nicht so? Oder wer hat es anders gesehen? Einer!"
Aber