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Hans Hoffmann in Stettin.
gewacht zu heißer, leidenschaftlicher Liebe, und diese Liebe ist's, die ihn so schnell zum Manne gemacht hat".
Ich sah, wie ihre süßen Züge bell ausstrahlten von herrlicher Freude; und da wich alles Bangen von mir, mein Herz sagte mir, daß sich schon Alles zum lieblichsten Segen gewandt hätte. Und ruhig fuhr ich fort:
„Carmela, geht zu ihm und überzeugt ihn auch von Eurer Liebe, denn seht, er hat sein Gesicht im Spiegel gesehen und mußte erkennen, daß er nicht der schöne Checco ist, wie Ihr ihn in freundlicher Absicht genannt habt, und mm glaubt er, Ihr könntet ihn nicht lieben, weil er häßlich sei".
„O, Herr, er ist ja nicht häßlich", rief sie mit feurigem Eifer, „wer solche Augen hat, wie ist der häßlich?"
„Gut denn, so geht eilig zu ihm und sagt ihm das selbst, und Alles wird sich zum Glücke wenden".
Sie zauderte und überlegte noch ein Weilchen, dann sagte sie mit schüchtern bittendem Ton:
„Aber Ihr dürft nicht mitkommen, Herr, Ihr müßt uns allein lassen".
Nun, es gelüstete mich natürlich nicht, in so zarter Sache der Dritte im Bunde zu sein, und so ging sie denn, erst ganz langsam nnd ängstlich bis zur Hausthür, dann blickte sie scheu zu beiden Seiten die Straße hinauf, ob kein Zeuge ihres frevelhaften Beginnens nahte, und dann schoß sie wie ein Eidechschen quer hinüber zu ihres Gatten Haus, und verschwand in der offenen Thür.
Ich lachte über das wunderliche junge Weibchen, und war so vollkommen beruhigt über die baldige, frohe Beseitigung der grundlosen Zweifel des jungen Ehemannes, daß ich Carmelas Brumm-Jnstrumentchen ergriff, und mir eine heitere Weise zu spielen suchte, was mir denn auch mittelmäßig gelang:
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Lauts, I^uola, 8rmta I^uoia!
Wahrhaftig! Glücklicher Boden, Lächeln der Schöpfung, Reich der Harmonie — wo war das schöner und besser, als in diesem sriedseligen Erdenwinkel? Es herrschte so .stille, süße Ruhe ringsum, nur aus der Ferne tönte das Lied eines Winzers herüber und Bienen summten über den Cactusblüthen, die beiden Häuschen schienen einander herzlich zu grüßen und mit grüner Rebenhand sich zuzuwinken, die Sonne leuchtete nicht voll und frei, aber sie war nur wie träumend hinter leichtem Nebelflor verborgen und spendete Wärme und Behagen auch so; ein voller Genuß des allgemeinen Friedens ging über mein Herz, daß es so recht innig das wonnige Glück mit empfand, das. sich nun dort drüben gründen mußte.