292
UeKer Land und Meer.
M 18
Mtöer aus Deutsch-Ueuguinea.
Gustav Meinecke.
^nser größtes Schutzgebiet in der Südsee hat in diesen Jahren der Kolonialbegeisterung leider nicht die Beachtung gefunden, die es nach seiner ganzen Beschaffenheit verdiente, und erst neuerdings ist durch die dem Reichstag zugegangene Vorlage, betreffend Uebernahme der Kolonie durch das Reich, sowie durch Goldfunde und einige andre Entdeckungen die Aufmerksamkeit wieder auf diesen, von der Natur mit verschwenderischer Fülle ausgestntteten Erdenteil gelenkt worden.
Einer der Gründe, weshalb das Schutzgebiet so weuig Beachtung fand, lag wohl darin, daß es in kurzer Zeit große Wandlungen durchgemacht hat, und daß es selbst für den Kolonialsreund mit Schwierigkeiten verbunden ist, sich eingehend zu orientieren. Neuerdings hat sich aber der größte Teil des wirtschaftlichen Lebens an der Astrolabe-Bai konzentriert und ist em gewisser Stillstand in der früheren Bewegung eingetreten.
An der Astrolabe-Bai hat sich vor allem die Tabak-
welchen! Namen das Zentrum der dor tigeu wirtschaftlichen Bethätigung am besten bezeichnet wird. Die Station Eriina am Erimahasen hat sonst weniger Bedeutung. Es stehen dort einige Wohnhäuser im Sumatrastil für den Vorsteher und sonstige Beamte, und einige Lager-
Vildee aus Deutsch-Neuguinea. Nach xholo^