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Somit wird deutlich, daß der institutionalisierte Konflikt ein Gestaltungsproblem von besonderer Bedeutung darstellt. Letztlich entscheidet die Ausprägung der mehrdimensionalen Organisationsstruktur, z.B. der Umfang der Leitungsspanne oder die Art der Kompetenzverteilung, über Umfang und Intensität des Konfliktpotentials, welches bei der Zusammenarbeit zwischen den gleichberechtigten organisatorischen Einheiten zu berücksichtigen ist. Damit wird auch der Stellenwert erkennbar, welcher der Beurteilung und der Handhabung
von Konflikten zukommt. Einerseits kann ein bestimmtes Konfliktpotential eine ernste Bedrohung für den Bestand der Unternehmung darstellen. Andererseits sind gerade Konflikte dazu geeignet, Spannungen transparent zu machen und die Suche nach Alternativen zu forcieren, welche das Überleben der Unternehmung in einer komplexen und dynamischen Umwelt sichern helfen.
Die grundsätzlich für alle Bereiche menschlichen Han
delns als gültig unterstellte Aussage, daß Konflikte n1)
"normal, ubiquitär, permanent und produktiv nutzbar sind, erhält durch ihre Institutionalisierung eine be
sondere Qualität: in_welchem Umfang und welcher Inten
sität, unter welchen integrativen und_ koordinativen Bedingungen können Konflikte in mehrdimensionalen Or
ganisationsstrukturen ausgetragen werden und damit zu einer erfolgreichen Modifikation traditioneller Strukturalternativen?) beitragen? Damit ist die zentrale
1) xpüger(Konflikthandhabung) 15,
2)..:.. In ranghierarchischen Organisationsformen"vird
die Konfliktlösung durch die Tatsache erschwert,
daß Konflikt nicht formal anerkannt und damit legitimiert ist. Die Legitimität des Konflikts würde mit der monokratischen Natur der Hierarchie nicht zu vereinbaren sein": Thompson(Hierarchie) 225,