Druckschrift 
Humanität und Rationalität in Personalpolitik und Personalführung : Beiträge zum 60. Geburtstag von Ernst Zander / hrsg. von Helmut Glaubrecht und Dieter Wagner
Seite
310
Einzelbild herunterladen

310 Sicherung des Führungsnachwuchses

ne sucht und entwickelt. Die Förderungsschwelle ergibt sich aus dem inhaltli­chen Unterschied zwischen den regulären Aufgaben der Mitarbeiter mit ausfüh­renden Funktionen und den üblichen Anforderungen der unteren Führungsposi­tionen. Auch die verschiedenartige Aufgabenstruktur zwischen unteren und mittleren bzw. zwischen mittleren und höheren Führungspositionen®? manife­stiert solcheNachwuchsschwellen. Neben der Ausrichtung der Förderungsin­halte an der Aufgabenstruktur im jeweiligen Zielbereich besteht die wesentliche Herausforderung darin, das Ausmaß des entwicklungsfähigen Qualifikations­potentials und seine Detailinhalte bei den Nachwuchskräften zutreffend zu pro­gnostizieren.

Schließlich legt Abb. 1 noch eine diagonale Betrachtung für die Herkunft des Führungsnachwuchses nahe, die aus einem vertikalen Aufstieg in Verbindung mit einem Einsatz in einem anderen Unternehmensbereich besteht. Nachwuchs­kräfte, die für solche Laufbahnschritte in Frage kommen, unterliegen offen­sichtlich einem besonderen Förderungsrisiko. Für die vorbereitende Qualifizie­rung des Nachwuchses ergeben sich dabei Überlegungen, die sich schematisch wie folgt darstellen lassen(Abb. 2).

Unternehmungs­

Unternehmungs­

bereich I bereich II

mittlere Führungsebene

untere Führungsebene

Abb. 2: Diagonaler Aufstieg

Wenn eine Nachwuchskraft der unteren Führungsebene von der Position A im Unternehmungsbereich I direkt die ranghöhere Position B im Unternehmungs­