Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1910) Die Geschichte / von Gustav Albrecht ...
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Personen neben den Stadtschreibern die Notare. Aber dieser Ureis vermehrte sich doch stetig, da in den größeren Städten gelehrte Stadtrichter neben und über die Stadt- schreiber traten. Diese gelehrten Richter hatten aber lediglich einige Zeit eine Hoch­schule besucht, der Nachweis ihrer Befähigung wurde von ihnen nicht verlangt; indes hatten die landesherrlichen Räte meist akademische Grade erworben, die bei den Stadt­richtern und Advokaten selten genug Vorkommen. Die Mark, erst seit dem Beginn des 16 . Jahrhunderts mit einer Hochschule und Druckereien versehen, war lange hernach nicht imstande, den Bedarf an gelehrten Juristen durch Einheimische zu decken; so erklärt es sich denn, daß viele Landfremde in die Mark kamen, und daß sächsische

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Abb. 27 . Johannes weinleben (nach Seidel).

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Abb. 28. Lampert vistelmeier (nach Seidel).

Juristen an den Höfen zu Uölln und zu Tüstrin in die höchsten Stellen der Justizver­waltung gelangten?) Unter diesen ragt weitaus der Leipziger Lampert Distelmeier hervor, der, gestützt auf den märkischen Adel, es verstanden hat, die Spur seiner Tätig­keit Jahrhunderten aufzuprägen. Er schuf ein vortreffliches Beamtentum, er ordnete den Geschäftsbetrieb, er drängte die Aabinettsjustiz zurück, er sorgte für die Neurege­lung des Lehnswesens, dessen größte Feinheiten er beherrschte, ja, er krönte seine Lebens­arbeit mit dem Entwürfe eines märkischen Rechts, auf den noch unten einzugehen sein wird?)

9Die ältesten märkischen Kanzler und ihre Familien", Forschungen zur Brandenb. und preuß. Gesch. B. 7 , S. 479 ff.

2 )Lamxert Distelmeicr" (Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 22, S. t sf.)