No. 1 7. b Friderich Milhelm/ Churfuͤrſt/ T. U. B. 3. Lieber Getrewer/ Uns befrembdet nicht wenig daß du wegen des Holtzes zum Belliniſchen Bruͤckenbaw die bewuſte Sinhundert Thal. uff Unſers AmptsRaths und Hoff⸗Rentmeiſters“ Eren Michael Matthiaſſes eigenhaͤndigen Quitung nicht zahlen wollen/ ſondern Unſerer Ampts⸗Cammer Quitung daruͤber begehret. Nachdem aber nicht Herkommens iſt/ daß bey Unſerer Ampts⸗Cammer einige Gelder eingenommen oder daruͤber quitiret wird/ ſondern es gehoͤren dergleichen Einnahmen und darauff erfolgende Quitungen in Unſere Hoff⸗Renthey/ als wohin fie ordinariè gewiedemet. Ergehet demnach Unſer Befehl hiermit nochmals an dich/ daß du ſolche Einhundert Thaler Unſerm Zollverwalter zu Havelberg Barthoͤlomaus Schartowen alſofort bey Empfahung dieſes gegen Außſtellung vorerwehnter Renthey⸗Quitung unfehlbar zahleſt/ im widrigen Fall hat gedachter Zollverwalter Befehl/ die Sinhundert Zehen Sychen⸗Baͤume uff deinem Grund und Boden ohne eintzige fernere Zeitverlierung fällen und auffs theuerſte verkauffen zu laſſen Wornad x. SM dir ſonſten de. Geben Koͤlln/ ꝛc. am 6, Aprilis, nno 1057.
n Hans Siefried von Saldern/ zu Plattenburg. N! I 8+
Præſentiret den 25. Febr. 1658,
e ve e, Durchlaͤuchtigſter Churfuͤrſt/ Gnaͤdigſter Herz.
T W.Churf. Durchl. muß ich unum̃gaͤnglich berichten/ wie daß des Amptſchreibers zu Fehr Bellin Bediente mich allemal anſprengen thun/ meine Pferde und Wagen(wann ich uͤber die Brücke daſelbſt fahren thue/ zu verzollen; Wann dann meine Vorfahren ſolches niemaln gethan/ und die geringe 5 göͤtzlich
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