Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1751)
Entstehung
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201
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20x Fünfter Theil, Il. Buch V. Kap. Von der Stat Havelberg; 202

gebauet, und bon S. K. M. die langen ei⸗ wann der gepfaͤndete auf deren Bergen woh­chen zu pfaͤhlen aus der Zuͤhlenſchen heide net, und halb der ſiſchergilde zu. Im uͤhri, dazu hergegeben worden. Sonſt hat auch gen duͤrfen die einwohner von den Bergen, die Buͤrgerſchaft noch von den alten Anhal⸗ Berger oder Beiberger, keine bürgerliche nah­tiſchen Herren vermöͤge urkunde von 1272 rung treiben, fie beſtehe, worin fie wolle, und von Ludwig dem Aeltern 1325 die frei und fein ihnen die von der Buͤrgerſchaft erhal­heit in der ſogenanten Roddan bei Lohme tene gnadenbriefe von 1325. der receſs bon von abgeſtandenen eichen und eſchen, und 1581 die Barthol. von 1691, 13Maͤrz, von ſonſt ohne unterſcheid bon allen, auch grüs 1625 18 März hierin entgegen. Wie dann nen weichholze zuholen, in welcher gerech⸗ auch dieſes vorrecht die handwerker auf dem tigkeit fie theils durch viele abſchiede, theils Dom ſelbſt auch einſchraͤnket, woſelbſt 1. Fi­durch allergnaͤdigſt beſtaͤtigte receſſe vom 9 ſcher, 1. Weisbekker, 1. Fleiſcher, 1. Schu­Mai 1716 und noch neuerlich 24 Sept. ſter, 1. Schneider, 1. Kleinſchmid ſein koͤn­1751 von Sr. iezt regierenden Kon, Ma⸗ nen, aber nur für die, ſo innerhalb der rings jeſtaͤt befeſtiget worden. mauer des Doms wohnen, und muͤſſen ſich zizu den Statgilden halten. Und dieſes alles VI. Die Buͤrgerſchaft naͤhret ſich haupt⸗ laut abſchieds von 1656. 26 Nov, und deſ­ſaͤchlich om Bierbrauen und Brandwein⸗ fen declaration vom 2 Dec. und des Kos brennen, wiewohl dieſes mehr, als ienes nigl. maasgebende verordnung vom 8 Jun. getrieben wird, weil nicht allein die ſchif⸗ 1735 und 1 Aug. 1736. fahrt, ſondern vornemlich die gute zuberei⸗ Von der floͤſſerei und ſchiffahrt ziehen tung, guͤte und reiner geſchmak die abnah⸗ alle handwerker einigen vortheil und nah­me befoͤrdert und von andern Staͤten und rung, ſonderlich bekker, fleiſcher, ſchuſter ꝛc. vielen doͤrfern abgeholet wird. Die vier angeſehen das meiſte holz, ſo nach Ham­Hauptgewerke aber fein die Fleiſcher, Bet burg gehet, hieſelbſt erſt in fo genante Elh­Fer, Schuſter und Tiſchler, ob es wohl bodens verbunden werden muß, welche grös andere gewerke giebt, welche ſiaͤrker fein, ſtentheils 5 bis 6 fus tief ins waſſer gehen. als die lezte. Die einwohner auf den Ber⸗ Und bei ſolcher gelegenheit ſiehet man mit gen, ſonſt die Berger genant, legen ſich vergnuͤgen oͤfters viel hundert menſchen auf zum theil auf das knitten oder ſtrikken, wo⸗ dem ſtrohm arbeiten. Viel von den Buͤr­mit die kleineſte kinder ſich ſchon beſchaͤftigen gern treiben auch ſelbſt einen ſtarken holzhan­muͤſſen: und werden jaͤhrlich viele tauſend del fo wohl mit ſchifbau⸗ als andern bau⸗ und paar ſtruͤmpfe theils für die regimenrer, theils brennholz nach Hamburg; wie dann auch der zum vertrieb nach auswärtigen oͤrtern ver⸗ ſchifbau ſchon ſeit Churfuͤrſt Friedrich Wil­fertiget und gehoͤret dieſes inſonderheit zu der Helms zeiten beträchtlich iſt, S. IV. Th. III. wollarbeit und wollenhandel IV. Th. III. Abth. VI.§. ſ. 1 142: indem Elbſchiffe und Abth. ſ. 1153. So ſein daſelbſt auch viel kleine gefaͤſſe als ſchuten, gelten, graken, Fiſcher und Fiſchkaͤufer, deren innungsla⸗ anhaͤnge, Breslowiſche kahne 2c. alhier verfer­de aber allemahl in der Stat fein muß. tiget werden, von welchen erſtere auf 120 fus­Dieſe haben beſondere vorrechte ſo wohl von lang, 15 bis 16 fusbreit, und bis 6 fustief fein, den alten Churfuͤrſten 1536, als neuerlicher Seeſchiffe hat man zu zeiten Königs Friedr. J zeit von König Friedrich J 1716, inhalts des, auch angefangen zuverfertigen, und fein bei rer dieſe gilde das vorrecht hat, daß zwi⸗ dem Schoͤnberg noch die damahls zu dem ende ſchen Ratenow und Havelberg kein fremder erbauete zwei groſſe gebaüde unter dem namen zum verkauf fische oder krebſe aufkauffen darf. des Bauhofs vorhanden: allein der unter­Beſage des Kapittels abſchied vom zo Aug. nehmer Kornels, ein Holländer iſt drüber geſt. 1737. und 4 März 1749 müͤſſen die gemwei⸗ Die Schützengilde iſt auch noch im ſtan­nen zu Toppel und Nitzow auch alles fiſchens de und iſt ietzo über 60 ſtark. Sie hat ihre mit dem garn in der Havel ſich enthalten, vorrechte von S. K. M. Friedrich l. wieder er­und haben fie nur die fusfiſcherei mit hamen halten, und hat ihr Schuͤtzenhaus vor dem und ſtafwaden. Nach dem ſo genanten Sandowiſchen thore in einer ſchoͤnen gegend. Churfuͤrſtl. Pfandbrief von 1571 viſit. Ma. Der vortheil vom fremden bierſchank wird riae koͤnnen fie auch, wann einer ihres mit⸗ zu den gewinſten und anderer nohtwendigkeit tels die geſetze und gewohnheit uͤbertrit, ein- angewendet. Das groſſe Koͤnigsſchieſſen * ander pfaͤnden. Die ſtrafen aber fallen iſt nach Pfingſten Es werden aber keine r halb der Kaͤmmerei oder den Domgerichten,,. glatte Buͤchſen vor der ſcheibe ge­ 3 dul­

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