Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1751)
Entstehung
Seite
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Hr. Jeremias Galliſch, der 1751 beru­fen worden, und feinem amt unter Goͤttl. ſegen noch vorſtehet. N

Diaconi fein beſage alten Kirchenbuchs geweſen:

Georg Tungerlarius, der das Concor­dienbuch mit unterſchrieben. Er hat einen ſohn gehabt Andreas, der 1677 getaufet worden. Unter den Predigern in der Neu­

mark wird M. Joh. Tungerlarius vorkom­

men, der vieleicht von dieſem ein abkoͤmm­ling iſt. Ob vor ihm Jak. Bechlin noch Dia­conus geweſen, wird gemuhtmaſſet. Er iſt geſtorben 1600. J

Daniel Orthling, won Prizwalk, 1601 bis 1619. u

Joachim Falkenhagen, 1620 bis 1622, da er Inſpector wurde.

Johann Wulweber, 1623 bis 1626. da er Inſpector wurde.

Thomas Sauerzus, 1626 bis 1629, da er ebenfals luſpector wurde.|

Joachim Lange, 1630, geſtorben 1633, 8 Febr.

Johann Bierſtaͤt, 1634, war bis das

hin in Boberow Prediger geweſen, und iſt 1657 1Inſpector worden.

Joachim Dreuͤſile, 1658, nachgehends Inſpector 1672.

Henrich Kühns, von 1673 bis 1677, da er geſtorben. 4

Johann Plato, 1677, war vorher Pre­diger in Pinnow, geſt. 1683..

Johann Muller, angetreten 1683, und

1696 nach Gardelegen berufen. S. Gardel.

Geſch. Vill S. n. 2.. 3.

Andreas Heinſius, aus Plauen, beru­

fen 1697, und eingefuͤhret Domin. Jubil. wurde 1730 dem Hrn. Inſp. Haſſen beige­ſetzet und das jahr drauf lnſpector. Alex Heinrich Bierſtaͤt, war erſt 1722 Conrector, 1723 Prediger in Neblin, 7 30, 4 Adv. Diaconus, wurde 1737 Iſapector adiunctus und 1751 Inſpector. 19

Hr. Johann Gottlieb Eſchenhagen,

berufen 1738.

Die Schule iſt 1703 ebenfals herungluͤk­ket: und inzwiſchen in des abgebranten Rahthauſes unterſten gemach oder keller A. 1704 eingewieſen und daſelbſt gehalten wor­den, nachdem man ſich eine zeitlang der Kir­che dazu bedienet. A. 1705 iſt die Schule wieder errichtet und bezogen worden, ſamt

der Collegen ihren wohnungen, welche 706

ſolche bezogen.

Uber den beiden eingaͤngen ſtehet:.

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Fünfter Theil, Il. Buch. VL Kap. Von der Stat genzen.

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ZV Vnſer IVgenD nt VVle aVChzV Der Schule haben iederzeit geſchikte Eeh­rer vergeſtanden, welche gemeiniglich wel­ter befördert worden; wie dann der Rech. Johann Wullenweber Diaconus und end­lid) gar Inſpector geworden. S. oben ſ 226. Thomas Saccer tus war Cantor, wur­de Rektor und 1626 Diaconus, endlich 65 ebenfals Inſpeckor. Joachim Schuma: cher Rector bis 1658, da er Prediger in Lanz geworden. Johann Henrich Kol meier Rector bis 1664, wurde 16,0 Pres diger in Saljwedel. M. Lehmann Kecſor, wurde Prediger in Gartow. Johann Chri­ſtian Neuber Rektor, und 1739 Prediger in Warnow. Theod. Klenzendorf Can­tor von 1659 bis 1664 da er Prediger in Auloſen wurde. Niklas Schmid Cantor 1664, Prediger in Neblin 1669. Joh. Schunke Cantor, Prediger in Langendorf. Frncife. Sixtus Loffhagen war Tertius und Organiſt, und zugleich Secretarius, wurde endlich Burgermeiſter. Vor andern hat

ſich beides um die jugend, und um die Stat

verdient gemacht Hr. Wolfgang Ludwig Karſtaͤt, der von 1733 bis 1739 Cantor, und bis 1741 Rector geweſen, in welchem jahr er Prediger in Premslin geworden. Er hat bon der Stat Lenzen feine nachrich­ten geſammelt, deren ohen J. S. gedacht worden. t. J

V. An öffentlichen gebaüden iſt vornem­lich der Burg zugedenken, welche ehedem mit der Stat vermittelſt einer brůlke zuſam­men hing, wiewohl dieſelbe uͤber einen im ſommer faſt ganz trokkenen graben ging, der aber 1734 ausgefuͤllet worden, daß man nun­mehr über einen dam zur Stat kommen kann. Sie lieget hoch, und iſt vor dieſem mit ſtar­ken mauern ins gevierte verſehen geweſen, wovon ſich noch kenntliche uͤherbleibſel finden, die auch daher zu den alten zeiten theils zu einem ſchutz des landes gedienet, herng aber in den unruhigen zeiten zu einem Raub­ſchlos gemisbrauchet worden, wie wir bald hernach ſehen werden. Suͤdwaͤrts, wo man hinunter nach der fee gehet, iſt 1650 no das gemauͤer bon einer alten vierettigen*