Heft 
(2005) 11
Seite
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Dabei können auch sprachtheoretische Ziele ver­folgt werden, wobei unterschiedliche Paradigmen der Linguistik( strukturell, generativ, funktional) eine angemessene Berücksichtigung finden sollen. Damit zusammenhängend soll das methodologische Bewusstsein für morphologische, lexikologische bzw. syntaktische Fragestellungen geschult werden. Qualifikationsziele: Gesichertes Wissen über Flexi­on und Wortbildung im Englischen bzw. über lexi­kologische Eigenschaften des Englischen bzw. über den Aufbau englischer Sätze, Teilsätze und Phrasen sowie Wissen über Nachschlagwerke dazu; Fähig­keit, morphologische, lexikologische bzw. syntakti­sche Phänomene des Englischen zu analysieren. Prüfungsmodalitäten: Referat, Kurz- Essay oder

Klausur

A4 Lin Semantik, Pragmatik 3 LP( 2 SWS)

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnahmevoraussetzungen: G1Lin

Inhaltsbeschreibung: Das Modul baut auf Vor­kenntnissen aus den sprachwissenschaftlichen Ein­führungsveranstaltungen auf und erweitert die an­gelegten Fähigkeiten in ausgewählten Gebieten der Semantik und Pragmatik des Englischen. Unter­schiedliche theoretische Ansätze zur Bedeutung kommen zur Sprache( z. Bsp. generativistische, formale, strukturalistische und kognitive). U. A. werden Polysemie und Metaphorisierungsprozesse behandelt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Betrachtung der Sprache im Kontext gewidmet. Auf Interferenzen und deren Bearbeitung durch pragmatische Prinzipien wird eingegangen, glei­chermaßen auf den Handlungscharakter von sprach­lichen Äußerungen in der menschlichen Kommuni­kation. Sprach- und kulturvergleichende Studien können einbezogen werden.

Qualifikationsziele: Wissen über Bedeutungsstruk­turen auf Wort-, Satz- bzw. Äußerungsebene; Befä­higung zur Analyse semantischer bzw. pragmati­scher Phänomene des Englischen. Prüfungsmodalitäten: Referat, Kurz- Essay oder

Klausur

A5 Lin Geographische und soziale Variation 3 LP( 2 SWS)

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnahmevoraussetzungen: G1 Lin Inhaltsbeschreibung: Das Modul will allgemein in die Variationslinguistik einführen sowie zu einer Sensibilisierung für die breite Differenzierung der englischen Sprache je nach Region und sozialer Gruppe beitragen. Theorien der sprachlichen Varia­tion sowie Fragen des Sprachkontaktes und der Normsetzung werden erörtert. Anhand ausgewähl­ter Gegenstandsbereiche, die der sprachlichen Vari­ation stark unterworfen sind( Phonetik/ Phonologie, Lexis, Syntax), wird exemplarisch mit der Art und der Breite der Variation in unterschiedlichen eng­

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lischsprachigen Regionen bzw. sozialen Gruppen bekannt gemacht. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Unterschiede zwischen dem briti­schen und amerikanischen Englisch. Alternativ wird die Varietät einer ausgewählten Region bzw. einer sozialen Gruppe unter nähere Betrachtung unterzogen und mit der Standardvarietät verglichen. Dabei kommen Methoden der Dialektologie sowie der quantitativen und der interpretativen Soziolin­guistik zur Sprache.

Qualifikationsziele: Erhöhtes Bewusstsein für die sprachliche Variation, Kenntnisse ihrer Ursachen und Erscheinungsformen; Wissen um die Art und die Breite der Variation in englischsprachigen Län­dern und Regionen, einschließlich der Hauptunter­schiede zwischen britischem und amerikanischem ( Standard-) Englisch; Fähigkeit, erworbene Analy­sefertigkeiten auf Variationsphänomene anzuwen­

den.

Prüfungsmodalitäten: Referat, Kurz- Essay oder

Klausur

A6Lin Historische Entwicklungsstadien 3 LP( 2 SWS)

Veranstaltungstyp: Vorlesung+ Übung oder Semi­

nar

Teilnahmevoraussetzungen: G1Lin Inhaltsbeschreibung: Im Verlauf des Moduls wird die Geschichte der englischen Sprache in ihren einzelnen Entwicklungsstadien, dem Alt-, Mittel­und Frühneuenglischen auf der Grundlage authenti­schen Sprachmaterials untersucht. Dazu gehören Veränderungen in der Lautstruktur, der Morpholo­gie und Syntax, sowie im Wortschatz. Der inhaltli­che Schwerpunkt kann dabei auf einer der Entwick­lungsperioden liegen.

Qualifikationsziele: Fähigkeit zur sprachwissen­schaftlichen Analyse von Texten verschiedener Epochen; Verständnis von Zusammenhängen zwi­schen allgemeinen Prinzipien des Sprachwandels und spezifischen Veränderungen in der Geschichte des Englischen

Prüfungsmodalitäten: Referat, Kurz- Essay oder

Klausur

A7 Lin Spracherwerb

4 LP( 3 SWS), wahlobligatorisch

Veranstaltungstyp: Vorlesung+ Übung Teilnahmevoraussetzungen: G1Lin; wünschenswert ist 1 Seminar aus einem Kernbereich synchroner linguistischer Analyse, besonders A2 Lin- A4Lin Inhaltsbeschreibung: Das Ziel dieses Modul ist es, die Studierenden in die Bereiche psycholinguisti­scher Forschung einzuführen, die sich mit bilingua­lem Erstspracherwerb und frühem und spätem Zweitspracherwerb beschäftigen. Das Modul be­steht aus zwei Teilen. Ein Teil( Vorlesung, 1 SWS) ist theorieorientiert. Er wird sich mit dem Verhält­nis zwischen Spracherwerbsforschung auf der einen Seite und theoretischer Linguistik und kognitiver