Heft 
(1996) 6
Seite
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( 2) Weiterhin wird zwischen Basis- und Schwerpunktfä­chern unterschieden:

a) Basisfächer vermitteln die grundlegenden berufsein­führenden und wissenschaftssystematischen Informatio­nen, deren Kenntnis von jedem Diplompsychologen, unabhängig vom Interessen- oder Tätigkeitsbereich, zu erwarten ist. Alle Fächer außer dem forschungsorientier­ten Fach sind als Basisfach zu studieren.

b) Schwerpunktfächer bestimmen die Schwerpunktset­zung, die der Studierende im zweiten Studienabschnitt vornimmt. Zu ihnen gehören das forschungsorientierte

Vertiefungsfach, das der Studierende aus einem Angebot von mindestens zwei Fächern wählt sowie wahlweise zwei der drei Anwendungsfächer, zu denen spezielle Lehrveranstaltungen in Erweiterung des Basislehrangebo­tes zu besuchen sind.

( 3) Die Schwerpunktfächer sind" Wahlpflichtfächer" in dem Sinn, daß jeder Studierende für das Studium und für die Prüfung zwei Anwendungsfächer und ein forschungs­orientiertes Fach aus einem Angebot von Fächern als Schwerpunktfächer wählen muß.

§ 15

Gliederung des Lehrangebotes

Studienbereich

obligatorische Basisstudien

wahlweise

Summe

Vertiefungen

1. Anwendungsfächer Klinische Psychologie Pädagogische Psychologie Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie

davon: 2 Schwerpunktfächer

2. Methodische Basisfächer Diagnostik und Intervention Evaluation und Forschungsmethodik

3. Forschungsorientiertes Vertiefungsfach

4. Nichtpsychologisches

10

180

8

14

8

Wahlfach

5. Lehrveranstaltungen zur

Betreuung der berufsprak­tischen Tätigkeit

SWS

( 6)* ( 6)*

( 6)*

38

38

14

8

10

10

6

2

66

12

2

78

6

* Es werden zwei Anwendungsfächer gewählt, in denen das jeweilige Vertiefungsfach wahrgenommen wird; somit ergeben sich insgesamt 12 SWS im Vertiefungsbereich.

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