Heft 
(2003) 8
Seite
104
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Anlage 1

Organisation des Bachelor Studienablaufs( Ein Beispiel)

Für den zeitlichen und organisatorischen Aufbau des Studiums wird folgender Vorschlag gemacht, wobei die Verteilung der Lehrveranstaltungen auf die Fachsemester nur exemplarisch ist( ECTS= Leistungspunkte):

1.Sem

ECTS 2.Sem

ECTS 3. Sem

ECTS 4. Sem

ECTS

5. Sem

ECT

6. Sem ECTS

El

4

E 7

4

LE 1

E2

4

E8

4

LE 2

G3

4

E9

4

LE 3

E 4

4

LE 7

4

LE 4

E5

4

LE 8

4

LE 5

44444

LE 1

4

LE 3

4

Ly

10

LE 2

4

LE 4-

4

Ly

10

LE 5

4

Ly

10

Lv

10

LE 6

4

Ly

10

Lv

10

LE 7

4

E6

4

CL/ PLE/ V 26

LE 6

4

LE 8

4

CL/ PLE/ N 24

CL/ PLE/ N 2

5

Total

28

Total

26

Total

29

CL/ PLE/ V 25 Total

29

Total

28

Total 40

Anlage 2

Total

180

Inhalte der Einführungskurse

E1 Die Grundlagen der Sprachwissenschaft werden in einer zweistündigen Vorlesung vermittelt: Lautstruk­tur( Phonologie), Wortstruktur( Morphologie), Satzbau( Syntax), Lehre der Bedeutung( Semantik) so­wie Soziolinguistik, kognitive Aspekte der Sprachfähigkeit usw. werden in diesem Kurs angesprochen.

E2

E3

E4

Die Morphologie ist die Lehre der Wörter und der Wortbildungsprozesse( wie z. B. Flexion, Derivation und Komposition).

Die wichtigsten Grundlagen der Computerlinguistik sind Thema dieser Veranstaltung: Programmierung, Textverstehen usw.

Psycho- und Neurolinguistik studieren, wie sich die Sprache kognitiv entwickelt, wie sie verarbeitet wird und wie sie bei Sprachstörung verloren geht.

E5 Grundlagen der Logik sind Voraussetzung für die formale Sprachwissenschaft.

E6

Phonetik ist die Lehre der Artikulation und der Akustik. Phonologie ist die linguistische Erfassung der Lautstruktur vom kleinsten Element( Merkmal) bis zur Intonation von Diskursen.

E7

Unter Syntax versteht man die Satzbaulehre, deren Struktur und deren Bedeutung.

E8

Semantik ist die formale Studie der Bedeutung von Sätzen, wie sie sich kompositional aus der Bedeu­tung ihrer Teile ergeben und wie sie dynamisch zum Diskurs beitragen.

E9

Statistik ist ein wichtiges Element der experimentellen Linguistik.

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