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zende Erfolge belohnt zu sein, z. B. bei der Aufhellung des Namens des Schlachtensees, dessen alter Name Slatsee sich sowohl deutsch als slawisch deuten läßt, nämlich als Schilf-, bezw. Moorsee, und auf dessen heutige Form ein ganz anderes Wort ndd. Schlacht Pfahlwerk, Dammbau am Ufer von Gewässern" eingewirkt hat. Eine ähnliche Wandlung des Namens liegt übrigens bei dem Lietzensee vor, der seine heutige Benennung den Lietzen, d. h. Wasserhühnern, verdankt, welche auf ihm Wilib. v. Schulenburg als Kind noch gesehen hat, wie er im Archiv der Brandenburgia 11, S. 104, berichtet. Früher hieß der See nach Patzig, S. 7, die ,, Lutze", ein Wort, das slaw. luca..Moorwasser" sei. Ueberraschend ist, was Patzig von der Straße im Dol" in Dahlem erkundet hat. Es lag nahe, zu vermuten, daß der Name der Straße in dem des Ortes enthalten, in diesem der hochdeutsche Vokal a, in jenem das o plattdeutsch sei, heißt doch Tal in märkischer Mundart Dol( mit offenem o). Merkwürdig genug heißt Tal auch slawisch Dol. Patzig hat jetzt die authentische Auskunft sich verschafft, daß der Straßenname ohne jeden Anschluß an eine ältere Benennung im Anfange des 20. Jahrhunderts erfunden ist! Besonders hinweisen möchte ich auf Patzigs Versuch ( S. 14 ff.) einer Erklärung des bekannten farbigen Steinreliefs des Jagdschlosses Grunewald.
Zu einzelnen Aufstellungen möchte ich, berichtigend- oder ergänzend, folgendes vermerken:
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Blanke Heller. Heller ist plattdeutsch hd. Hälter, eine alte Bezeichnung für Fischteiche. Erhalten ist das Wort auch in dem Gehöftnamen Heller oder Helder bei Prenden an einer Stelle, bei der sich früher ein Karpfenteich befand. Blank kann weiß, aber auch„ baumund buschlos" bedeuten.
Dahlem. In Förstemanns Namenbuche( 3. Aufl.) sind über dreiBig deutsche und belgische Orte ursprünglich gleichen Namens( Dalaheim oder Talaheim) yerzeichnet. Noch mehr Nachweise kann man den Ortsverzeichnissen entnehmen. So gibt es je ein Dahlem im Kreis Bleckede, Kr. Schleiden, Kr. Litburg, Kr. Wittlich, ferner Orte des Namens Dalem, Dalhem, Dalheim, Dahlum usw. Die Häufigkeit des Namens und die Lage vieler Orte im Flachlande spricht dafür, daß er überall gebildet werden konnte und nicht an das Bergland gebunden war. Man braucht also nicht an altmärkische Orte zu denken, von denen Dahlem erste Besiedler und Namen empfangen habe, um so weniger, als ein Geschlecht des Namens von Dahlem nicht nachweisbar ist.
Diebesloch, Name eines Fenns im Grunewald, geht, wie Patzig ansprechend vermutet, vielleicht auf eine miẞverstandene plattdeutsche Benennung zurück. Diese kann aber nicht ,, depes Luch", sondern nur ,, Diepet Luch"( tiefes Luch) gelautet haben; depes ist neben deipes mecklenburgisch, diepet mittelmärkisch.
Harde( re) Heide heißt Hirtenheide. Herde„ Hirt" hat ein e, das gleich dem in Ente, Teer usw. fast wie a klingt und von Hochdeutschen als solches aufgefaßt werden kann.
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