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ebenso der Ooppelpfosten: Id. ?. Die schwarze Stelle I ist sicherlich auch ein Pfosten, aber erst ein später eingegrabener, wie die zahlreichen Scherbeneinschlüsse zeigen, während die bisher angeführten Pfosten zum eigentlichen Haus gehörten, sind die Pfosten XXXVIII, XIX, XXXVIII, XXXIX, und XR als Stützen der Vorhalle eingegraben, indessen XXXVI als Stütze für ihr Walmdach diente (die Valkenkonstruktion zeigt Abb. 13).
Die Giebelwand (Abb. 9e).
Kür die Giebelwand ist ein Aufbau angenommen, wie ihn einige unserer ältesten Bauernhäuser zeigen: von unten bis zur vachhöhe Blockhausbau, im Giebeldreieck Rahmenwerk und senkrechte Hölzer, zwischen die Reisig, meist Birkenreisig, fest verflochten ist. Kür die senkrechten Hölzer mutz der obere Balken des Rahmens mit runden Löchern — für die Hölzer passend —, der untere mit einer Rerbe versehen sein, in welche die Hölzer eingeschoben werden (RIeivstaken). Diese Wand ohne Lehmbewurf besitzt eine grotze Zestigkeit und lätzt die Luft leicht in das Innere des Hauses eintreten - der Raum erhält dadurch auch genügend Licht. Rn der Seite des Daches sind windbretter anzunehmen, die auch vielleicht schon mit geschnitzten Pferdeköpfen am Kostende versehen waren (solche Pferdeköpfe wurden in der Altenburg bei Niedenstein (Lez. Rassel) zutage gefördert,- vgl. Schulz-Minden, Vas Germanische Haus, Würzburg 1913). Ebenfalls mitgeschützt werden durch die Windbretter die beiden Eckpfosten. Von Pfosten IX und XRVII ist anzunehmen, datz sie vielleicht einen Balken als Stütze für eine Decke trugen.
Die Scherben.
Innerhalb der Grundrisse und deren Pfostenlöcher wurden sehr zahlreich Scherben gefunden, meist aber kleine, atgpische Stücke: es überwiegen solche von Latvne-Lharakter. Zahlreiche Stücke weisen durch ihr Profil auf verwandte Kormen der Ripdorf-Seedorfer Stufe hin (vgl. Schmantes, Urnenfriedhöfe Niedersachsens Bd. 1.). Mehrere der gefundenen Profile gehören jedoch langdauernden Tgpen an, die sowohl spätlatvne- wie kaiserzeitlich sein können. Oie durch ihre Verzierung und schwarze Karbe so leicht erkennbaren Mäanderscherben wurden in dein in Krage stehenden Grundritz nicht gefunden, nur in den anschlietzenden Grundrissen, von den abgebildeten Gefätzen und Bruchstücken, stammen u bis nicht von unserem Grundritz, sie geben also nur eine Grientierung für den übrigen Teil der Siedlung, I> bis iu sind dagegen in ihm gefunden; davon weist l noch am wahrscheinlichsten auf die frühe Raiserzeit.
Durch die Anfertigung eines Modells — auf Grund der von Paul (yuente hinterlassenen Notizen — zeigte sich, datz die nach den Kunden angenommenen Einzelheiten sich gut zu einem Haus zusammenfügen lassen (Abb. 12).