Heft 
(1881) 296
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Weinhold: Karl von Holtei.

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ten" und demHans Jürge"; das Lieder­spielHerr Heiter" folgte. Er spielte auch den Riccaut in Lessing'sMinna von Barnhelm"; aber erst als Heinrich inLorbeerbaum und Bettelstab" (am 16. Februar 1833 zuerst gegeben) schlug er als Darsteller durch, wie er gleichzeitig

und in Glogau, und nachdem seine Be­mühungen, beim königlichen Schauspiel Anstellung zu finden, gescheitert und da­raus Juliens Verhältniß gelöst war, be­gann er mit ihr ein zweijähriges Wan­derleben. Breslau und Brünn leiteten über zu Wien, wo sie vom 20, November

Karl von Holici.

als Dichter einen sehr großen Erfolg ge­wann. Ein festes Engagement, das er zum Ziel hatte, verweigerte man ihm, und da er nun weiter schauspielern wollte, seine Frau aber durch Contract an Berlin gebunden war, ging er allein auf eine Kunstreise. In Hamburg und Leipzig fand er Beifall, in München da­gegen nicht. Anfang 1834 spielte er bei der Faller'schen Truppe in Frankfurt a/O.

ab in der Josephstadt mit großem Erfolge spielten. Anfang März 1835 wurden Beide dort engagirt. Im Sommer fanden die Vorstellungen in Baden statt; dann machte der Director Bankerott, und die Gesellschaft spielte ans eigene Rechnung in Wien weiter.Die Wiener in Paris" undShakespeare in der Heimath" wur­den von Holtei in jener Zeit glücklich ans die Bühne gebracht. Außerdem verdient