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Annales Marchiae|| Brandenbvrgicæ,|| das ist|| Ordentliche|| Verzeichnuß vn|| beschreibung der fürnemsten vnd|| gedenckwirdigsten Märckischen Jahrgeschichten vnd Historien,|| so sich vom 416. Jahr vor Christi Geburt, bis auffs 1596. Jahr|| im Churfürstenthumb Brandenburg, vnd dazu gehörenden Landen vnd|| Herrschafften, von Jahr zu jahr begeben vnd|| zugetragen haben.|| Aus vielen glaubwirdigen Scribenten vnd Büchern, auch aus|| bewerten vrkunden vnd vielen alten monumentis, zusam-||men getragen vnd beschrieben.|| Auch mit vielen Bildnüssen vnd Figuren gezieret, vnd mit einem vollkom-||menen vnd richtigem Register verfasset,|| Durch|| M. Andream Angelvm, Strvthiomon-||tanvm.||
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Das ander Buch. 68

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Wiſislaus. Aribertus/ der ſonſt Arisbertus/ vnd Aritbertus genennet wird.

| Billug oder Billungus. Dieſes

ed..

erſte Gemahel iſt geweſen Medea/ ein ander Gemahel war ein Ehriſtinne Bi­Heydin/ dauon gebern worden. ſchoff Wagonis zu Altenburd Sch weer/ da­a,, mit er nur eine Tochter/ mit namen Hodi d, oder Sede⸗ 43| Miſtouoꝛus. ; ae Wr 2 . Vdor 0-/One Sedericus dor ander. der Anatrog. ð Otto. us.

MA

Niclotus der S. Godſealcus. Dieſer hat zwo Ein Tochter welche Bluſſoni/ der Gemahel gehabt. Winitorũ Fuͤrſten vermaͤlet wordẽ.

.

2

Das erſte iſt geweſen Fraw Symbulla/ Das ander Fraw Syritha geborne Koͤ­geborne Konigin in Polen. nigin in Schweden.

Bugko/ oder Buthue. Henricusderer ſt e.

//. NO 2 4. Pribitzlaus/ oder Niclotus der Suuen⸗ Miſte⸗ Walde Gott⸗ Can Primislaus ſonſt andee von di.= tepolcus. uoi, marus. fridus tus. aber in der Tauf⸗ ſem kommen Jaſius. 6

fe Henricus ge⸗ die jtzigẽ her⸗ Suini­

nand/ Konig zu tzogen in Me co.

Brand enb. ete. chelburg her.

ndenburg.

X Wb dieſe zeit iſt Biſchoff

ST zu Brandenburg worden Herr

Wiger us/ der dreyzehende in der ord­

nung/ welcher anfenglich geweſen ein

Abt auff dem Harlungerberge vor die

2 w 5 S alte Stad Brandenburg/ Ordinis . w Præmooſtratenſium Fratrum. Brotuf­

ff XR N. Zu mercken.

Dieſer Biſchoff Wige zus hat

. ſampt feinen Moͤnchen den Thumb

zu Sanch Gotthart ngenommen daß

man nun Sanct Peter heiſſet. Denn

Sanct Peters Kirche vor dem jtzigen

Thumb ſol vorzeiten die Thumkirche

geweſen fein/ wolche eine lange zeit/

biß aff dieſen Wigerum/ fol wůſte ge­legen haben. 36

Gemel­

2

ö* PIE. 2+ 3 2 1/ EEE

mee 2

De