Alt Heidelberg, Du feine
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immer Unsterblichkeit verliehen haben: des Otto- Heinrichs-Baues auf dem Schlosse und der lüblio- tlleeg. Uulutiim. Wenn man hört, daß dieser Fürst für ein einziges berühmtes geographisches Werk den für damalige Zeit horrenden Preis von 1000 Thalern gezahlt hat, so begreift man, mit welcher Energie Otto Heinrich seine wissenschaftlichen Zwecke betrieb. Mit seinem Namen ist der des Reformators Melanchthon verknüpft, den Otto Heinrich im Jahre 1557 zu sich berief. Im Geiste dieses Mannes ging eine völlige Neugestaltung der Universität vor
verheerend und zerstörend gewirkt. Nach Wegschleppung der Palatina nach Rom (1623) und Vertreibung aller protestantischen Lehrer (1626) war die Universität Jahre lang ganz todt, und als man später katholische Priester als Lehrer berief, fristete sie nur ein kümmerliches Scheinleben. Nach dem 30jährigen Kriege hat dann Karl Ludwig muthig versucht, „alles, was zur Restauration, Ausnahme und Wachsthum dieser uralteu hochprivi- legirteu Universität gereichen mag, neu in's Werk zu setzen" — allein die kurze Nachblüthe, die er
Die Universitär.
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sich, an der nunmehr die alte scholastische Lehrmethode völlig verbannt und sämmtliche Lehrstühle mit Anhängern der lutherischen Lehre besetzt wurden. Unter den Nachfolgern jenes glorreichen Fürsten gerieth die Universität in ein streng calvinistisches Fahrwasser, aber vorzügliche Lehrer (unter denen namentlich Usinus, der Verfasser des berühmten resormirten Heidelberger Catechismus genannt sei), sowie der Einfluß der äußeren pfälzischen Politik verhalfen damals Heidelbergs Hochschule zu hohem Ansehen und großer Blüthe. Auch hier hat das große, nationale Unglück des dreißigjährigen Krieges 11 . 2 .
erzielte, verfiel gar bald einem eisigen Nachtfrost. Unvergessen sei es ihm jedoch, daß er zuerst mit dem engherzigen konfessionellen Princip bei Besetzung der Lehrstellen brach und nur für die Theologen Zugehörigkeit zu einer der zwei protestantischen Confessionen verlangte. Damals lehrten u. A. Pufendors, Hottinger, Fabricius in Heidelberg. Dann brach das Entsetzliche herein. Ludwig XIV., »rox 6lrri8tüuui88iw.u8«, wie er sich auf der zum Andenken an »UoiäaldorKu äslaetg,« geprägten Münze nennt, hatte den unmenschlichen Befehl gegeben, »brulsr ls Ualatünut« und Melac
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