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Flora von Berlin und der Provinz Brandenburg : Anleitung, die in der Umgebung von Berlin und bis zu den Grenzen der Provinz Brandenburg wild wachsenden und häufiger kultivierten Pflanzen auf eine leichte und sichere Weise durch eigene Untersuchung zu bestimmen / bearb. von W. Lackowitz
Entstehung
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Compositae.

2. Strahlbt. weiss; Bt.boden kegelfg.3

-zitrongelb; Bt.boden halbkugelig. Sonnige

Hügel, zerstreut. Bt. 6-9; H. 30-60 cm. Färber-H.A. tinctöria L.

3. Strahlbt. weiblich; K.b. zuletzt an der Spitze

zurückgeschlagen.4

-geschlechtslos; K.b. stets aufrecht. Dorf­strassen, Zäune, zerstreut. Bt. 6-10; H. 30 bis 45 cm. Stinkende H. . . . A. Cötula L.

4. Bt.boden kegelfg.; Spreub. lanzettlich, spitz. Aecker, gemein. Bt. 6-9; H. 15-45 cm.

Acker-H.A. arvönsis L.

-cylindrisch; Spreub. breit-lanzettl., stumpf,

mit Stachelspitze, gezähnelt; sonst wie vorige, aber sehr selten; nur bei Frankfurt. Bt. 5-8;

H. 15-45 cm. Russische H. A. ruthönica M. B.

Anm. Zwischen A. tinctöria u. arvensis ist hei Lippehne ein Bastard: A. adulterina Wal lr. beobachtet worden, der zwischen beiden Arten die Mitte hält.

319. Tanacötum T. Rainfarn. (L. XIX, 2.)

Weg-, Acker-, Waldränder, Hügel, zer­streut. Bt. 7-10, gelb; H. 0,60-1,30 m. Ge­meiner R. ..T. vulgäre L.

320. Chrysanthemum L. Wucherblume. (L. XIX, 2.) Trockene Wiesen, Wälder, nicht selten. Bt. 5-8;

H. 30-60 cm. Grosse W. C. Leucänthemum L.

Anm. Einige südeuropäische Arten kommen bisweilen unter fremder Saat vor, sind aber sehr unbeständig.

321. Matricäria L. Kamille. (L. XIX, 1.)

1. Bt.boden hohl.2

-nicht hohl; B. mit fast fadenfg., unterseits

gefurchten Abschnitten. Aecker, Wegränder, zer­streut. Bt. 5-10, Strahl weiss; Scheibe gelb; 15-45 cm. (Chrysanthemum, inod. L.) Geruch­lose K- M. inodöra L.