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Flora von Berlin und der Provinz Brandenburg : Anleitung, die in der Umgebung von Berlin und bis zu den Grenzen der Provinz Brandenburg wild wachsenden und häufiger kultivierten Pflanzen auf eine leichte und sichere Weise durch eigene Untersuchung zu bestimmen / bearb. von W. Lackowitz
Entstehung
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Compositae.

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11. Grundachse kriechend; B. elliptisch-lanzettlich, mit vorwärts gerichteten Zahnspitzen, obere sitzend; Strahlbt. 6-8, goldgelb. Flussufer unter Weiden, nur im Oderthal. Bt. 8, 9; H. 1-1,60 m.

Sarazenen-K.S. saracönicus L.

-kurz; B. lanzettlich, mit gerade abstehen­den Zahnspitzen, alle geflügelt-gestielt; Strahlbt.

5, hellgelb. Schattige Laubwälder, sehr selten; nur Lenzen: Vietze. Bt. 7-9; H. 0,60-1,60 m. Fuchs K.S. FüchsiiGmel.

325. Carlina T. Eberwurz. (L. XIX, 1.)

St. 15-45 cm hoch, mit lanzettfg., stachlig-ge­zähnten B.; Köpfe mit strohgelben inneren Hüllb. Dürre Hügel, Wegränder, häufig. Bt.

7-9. Gemeine E.0. v u 1 g ä r i s L.

B. nur grundständig, gefiedert u. fieder- spaltig, mit stachlig - gezähnten Abschnitten; Köpfe fast völlig auf der B.rosette sitzend, sehr gross, mit silberweissen, inneren Hüllb. Kalk­boden liebend, sehr selten; nur bei Triebei in der südöstlichsten Mark und bei Beetz. Bt. 7, 8. Stengellose E, Silberdistel . . G. a c a ü 1 i s L.

326. Centauräa L. Flockenblume. (L. XIX, 3.)

1. K.b. mit handfg. geteiltem Stachel; untere B.

fiederteilig, die übrigen lineal. Aus Südeuropa, meist unbeständig. Bt. 7-10, zitrongelb; H.

0,30-1 m. Sonnenwende-F. C. solstitiälis L.

ohne Stachel.2

2. K.b. mit trockenhäutigen ganzen od. geschlitzten Anhängseln, nicht gefranst. Trockene Wiesen, Wegränder, gemein. Bt. 6-10, hellpurpurn; H.

0,30-1 m. Gemeine F.C. Jäcea L.

-borstig-gefranst.3

3. B. ungeteilt; Bandbt. blau. Gemein. Bt. 6-8;

H. 30-60 cm. Kornblume . . . C. Cyanus L. -geteilt; Bandbt. purpurn.4