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Flora von Berlin und der Provinz Brandenburg : Anleitung, die in der Umgebung von Berlin und bis zu den Grenzen der Provinz Brandenburg wild wachsenden und häufiger kultivierten Pflanzen auf eine leichte und sichere Weise durch eigene Untersuchung zu bestimmen / bearb. von W. Lackowitz
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Crucjforae.

394. Nasttirtinm R. Br. Brunnenkresse. (L XV, 2.)

1. Bt. weiss; St. kriechend; B. gefiedert. Gräben, Quellen, Bäche, zerstreut. Bt. 5-9; St. 0,30-1 m. lang. Quellen-B. . . . N. fontänuro Aschs.

gelb.2

2. Bt. hochgelb, länger als der K.3

-blassgelb, so lang als der K.; B. fieder-

spaltig. Ufer, feuchte Aecker, häufig. Bt. 6-9;

H. 8-40 cm. Sumpf-B. . . . N. palüstre DC.

3. Schötchen 2-3mal kürzer als ihr Stiel, elliptisch od. fast kugelig; untere B. fiederspaltig, obere gesägt. Gräben, Ufer, Wiesen, gemein. Bt. 5-7;

H. 0,45-1 m. Ortwechselnde B. N. a m p h i b i u m B. B r.

so lang oder wenig kürzer als ihr Stiel;

B. meist sämtlich fiederspaltig.4

4. Schötchen länglich od. fast lanzettfg., an beiden Rändern zusammengedrückt; Griffel lang. Feuchte Orte, sehr selten; bisher nur Berlin: an der Spree bei Moabit. Bt. 6-8; H. 0,45 bis 1 m. Zweischneidige B. . N. äncepsRchb.

-lineal; Griffel kurz. Wiesen, Gräben, häufig.

Bt. 6-8; H. 20-45cm. Wilde B. N. silvöstre R. Br.

395. BarMrea B. Br. Winterkresse. (L. XV, 2.)

1. Untere B. leierfg., obere ungeteilt; F.stieldünner

als die reife F.2

B. sämtlich gefiedert u. tief-fiederspaltig;

F.stiel fast so dick als die reife F. Wege, Brachen, Kleeäcker, sehr selten; bisher nur bei Neu-Ruppin. Bt. 4, 5, hellgelb; H. 30-60 cm. Mittlere W.B. intermödia Bor.

2. Kr. fast doppelt so lang als der K.; Schoten aufrecht abstehend. Aecker, Wegränder, Wiesen, zerstreut. Bt. 5, 6, goldgelb; H. 0,30-1 m.

Gemeine W.B. vulgäris R. Br.

-wenig länger als der K.; Schoten angedrückt.

Feuchte Gebüsche, sehr zerstreut. Bt. 5, 6, hell­gelb; H. 0,60-1 m. Steife W. B. stricta Andrz,