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Flora von Berlin und der Provinz Brandenburg : Anleitung, die in der Umgebung von Berlin und bis zu den Grenzen der Provinz Brandenburg wild wachsenden und häufiger kultivierten Pflanzen auf eine leichte und sichere Weise durch eigene Untersuchung zu bestimmen / bearb. von W. Lackowitz
Entstehung
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199
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AUmaceae.

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444. Spergula L. S p e r k. (L. X, 5.)

1. B.unterseits mit einer Furche; S. mit sehr schma­lem Flügelrande. Auf Sandboden, gemein. Bt. 6-9;

H. 15-60 cm. Acker-S. . . . S. arvönsis L. ohne Furche; S. mit breitem Flftgelrande 2

2. Kr.b. sich mit den Käudern deckend; Samen­flügel braun. Kiefernwälder, Brachäcker, häufig.

Bt. 4-6; H. 10-30 cm. (S. Morisönii Boreau.)

FriBiliugs-S.S. vernälis Willd.

-sich nicht deckend; Samenflügel schnee-

weisi. Wie vorige, doch viel seltener. Bt. 4-5;

H. 4-15 cm. Fünfmänniger S. S. pent&ndra L.

445. Spergil&ria Presl. Schuppenmiere. (L. X, 3.)

1. Kb. trockenhäutig, mit grünem itückeunerv;

St. aufrecht, ästig; B. fadenfg., stachelspitzig;

K. doppelt so lang als die Kr. Feuchte Aecker, Gräben, selten; Luckau, Sorau, Sommerfeld. Bt.

6, 7; H. 4-12 cm. Saat-S. S. segetälis Fenzl. -kriutig, nur am Bande hin trocken­häutig .2

2. B. fadenfg., beiderseits flach; Nebenb. silber­glänzend, zerschlitzt. Sandige Weg- u. Acker­ränder, häufig. Bt. 5-9; St. 4-20 cm. (S. rubra Presl) Feld-S. . . . S. campöstris Aschs.

-fleischig, beiderseits gewölbt; Nebenb. wenig

glänzend, meist ganz. Auf Salzwiesen bei Nauen.

Bt. 5-9; St. 10-30 cm. Salz-S. S. salina Presl.

446. Alaine Wahlenb. Miere. (L. X, 3.)

Pfl. kahl; K.b. eilanzettl., kürzer als die Kapsel. Sandfelder in der süllichen Mark, selten; Alt- döbern, Krossen. Bt. 6, 7, weiss; H. 2-10 cm. Feinblättrige M. . . A. tenuifölia Wahlenb.

-drüsig-behaart; K.b. sehr schmal, länger als

die Kapsel. Aecker, Hügel, zerstr. Bt. 5-7, weiss;

H. 2-10 cm. Klebrige M. A. viscösa Schreb.