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prieſtern gehalten worden war. Rieſeberg verwaltete
amt und die Inſpection zu Gardelegen bis zu ſeinem Tode
(1566), doch verurſachte ihm die daſelbſt unter dem
das Pfarr
de
Magiſtrate
und den Buͤrgern noch vorhandene katholiſche Partei große Un
annehmlichkeiten und verklagte ihn ſelbſt mehrmals be
fuͤrſten, von dem es bekannt war, daß er gegen die Anh
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dem Kur
allzueiſrigen nger Luthers, beſonders wenn ſie unmittelbar aus Witten
berg kamen und ſich in das beibehaltene katholiſche Ceremoniell nicht fuͤgen wollten, eingenommen war. Als er indeß mit allen
übrigen Superintendenten der Altmark 1552 nach Berlin beru
fen, um mündlich feine Anhänglichkeit an die Kircheno
verſichern, ſprach er mit dem Kurfuͤrſten ſelbſt, hoͤrte ſeine Ankläger und rechtfertigte ſich ſo vollſtandig,
da
rdnung zu vor dieſem 5 Joachim
ihn aufs freundſchaftlichſte entließ. Wenn er indeß auch hinſicht
lich der Kirchengebräuche nachgab, fo blieb er doch ſtreng bei der
Lehre Luthers ſtehen. So hatte er an die Hinterſeite
des Altars
die Worte ſchreiben laſſen:„Im Sacrament des Altars iſt der
De
wahrhaftige Leib und das wahrhaftige Blut Jeſu Chriſti.“ Der
Conrektor Bierſtadt ſchrieb aus Melanchthons Ausga
burgiſchen Confeſſion von 1556 die Worte darunter:
Abendmahl Chriſti wird alſo gelehret, daß wahrer Le des Herrn Chriſti wahrhaftig gegenwärtig ſei, unter
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be
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der Augs „Vom
und Blut
Geſtalt des
Brods und Weins.“ Hieruͤber war nun Rieſeberg ſehr erzuͤrnt,
ſchalt dieſe Erklärung eine päͤpſtiſche und bewies Bierſtadt, der
ſich zu entſchuldigen ſuchte, d
noch verehrte ihn die ganze Stadt und dieſer Bierſt einer gelehrten Schrift in Bezug auf ihn: 1539 ſi ſenſchaften und freien Kuͤnſte mit dem Evangelium berg zu uns nach Gardelegen gekommen.— folger war von 1566— 1607 Johann Scharlach aus
gebuͤrtig. Als Archidiaconen oder Kaplaͤne en chenviſitation von 1541 zwei angefuͤhrt: Ludolph V Voß, doch wurde ſogleich verordnet, daß noch ein d
verden ſolle. 1547 trat Johann Stein
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en Unterſchied der Worte. Den
adt ſagte in
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