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Geschichte der Reformation in der Mark Brandenburg / Adolph Müller
Entstehung
Seite
270
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im Gebrauch. Die zum Dominikanerkloſter gehörige Pauliner da ſaͤmmtliche Mönche ausge Veruntreu­Rathe und

kirche ſchenkte Joachim II. 1560, d ſtorben oder nach mancherlei veruͤbten Unbilden und ungen des Kirchenguts davon gegangen waren, dem der Gemeinde der Neuſtadt Brandenburg zu einer Stadtpfarr kirche und die Kloſtergebäude zu Pfarrwohnungen. Das Haus, die Liberei hieß, hatte ſammt Garten und Zubehoͤr der dem Rechts-Licentiaten und Hofrath Joh

raxis

welches Kurfuͤrſt ſchon 1548 Heyler als ne adigung für aufgegebene Rechtsp Er hatte auf das Anſuchen des Kurfuͤrſten die Fuͤhrung von 130 Proceſſen. und dagegen die Leitung der erſten allge­meinen Kirchenviſitation mit übernommen. Die 1 der ſchaft beſtand aus 12 Geiſtlichen und 8 Laien vor der Reforma­tion und hatte einen Dekan und 2 Kämmerer an der Spitze. Aus ihrer Mitte wurden in der Stadt und Umgegend Prieſter, Vikare beſtellt. In der Gotthardskirche hatten

Altariſten und 8 Altäre und Lehen:

ſie einen, in der Catharinenkirche mehrere Ihre großen Einkuͤnfte

bei der letztern ſtand das Kalandshaus. Viſitatoren dem Kirchen

wurden bei ihrer Aufhebung durch die kaſten uͤberwieſen und zur Beſoldung der Geiſtlichen und Schul lehrer verwendet. Zu gleicher denburg geordnet kloſter in Zehdenick genoͤthigt, eine beſſere Kloſterzucht daſelbſt eingefuͤhrt und als erſter evan­geliſcher Prediger Wolfgang Sebaſtiani eingeſetzt, das Patro­natsrecht der Kirchen zu Zehdenick, was bisher das Kloſter ge­habt, ging an den Kurfuͤrſten uͤber. In Neu-⸗Ruppin, welche Stadt in katholiſcher Zeit 8 Commenden, vier

Zeit, als die Kirchenangel legenheiten in Bran vurden, ward auch das Ciſterzienſer Nonnen­die Kirchenordnung anzunehmen,

Kirchen und Kapellen mit 32 Lehen und 6 Hospitaͤler, ein Kloſter und mehrere Bruͤderſchaften hatte, war Ambroſius Martini aus Bernau erſter Prediger an der Ma rienkirche. Die Nicolaikirche erhielt bei der Reformation keinen eigenen Prediger. Das Dominikanerkloſter wurde ſammt allen dazu gehörigen Gebaͤuden 1564 von dem Kurfuͤrſten dem Magi ſtrate uͤbergeben. In der Kloſterkirche ſcheinen ſich die reforma

Geſinnungen einiger Buͤrger zuerſt Öffentlich geaͤußert

toriſchen