; Das ander Buch. 10s ſterus im 6. Buch feiner Weltbeſchreibung/ daß jhm ſeine groſſe Federn zum fliegen nichts dienſtlich find/ ſondern nur zum lauffen: Ja das er ſich/ von wegen der groͤſſe/ auch nicht von der Erden erheben könne/ werde aber durch die auffgethane vnnd außgeſtreckte Flügel mechtig ſehr zum ſauffen gefordert. Kan alſo die Stad Straußberg nicht daher den namen bekommen haben. Eigendlich aber wird fie alſo genennet von dem groſfen vnd ſehr tieffen See/ der Straus genand/ der nahe an der Stad iſt gegen abendwerts/ vnd von den groſſen Bergen/ die vmb vnd neben dieſem See find: Wie denn auch die Stad an jhr ſelber, nach dem Seewerts/ auff einen Berg gebawet iſt. Cloſter zu Strausberg.
== IS ſelben Jahr hat
Marggraff Otto zu Bran
denburg/ mit dem zunahmen der Fromme/ daß Dominicaner Cloſter zu Straußberg geſtifftet vnd auffgebawet/ wie ein altes Briefflein außweiſet. Brottuff ſchreibet dis Marggraff Otten mit dem Pfeil zu/ vnd ſetzet eben dis 254. Jar. Bertholdus aber in der kleinen Keyſer Chronicken . ſctzet das 263. Jahr/ vnd ſchrei; Abet/ daß es ein Nonnen Cloſter ſey/ welches doch wider alle alte vnd newe Brieffe vnd Hiſterienbuͤcher iſt. In meinem Breuiaris bin ich auch ſelbſt von Bertholdo ver fuͤhret wor den daß ich die Stifftung des Straußbergiſchen Cloſters ins 263. Jahr geſetzt. Welches ich alſo an dieſem ohrt wil corrigiret haben/ wie denn auch in meiner Marchia geſchehen fol,
Item/ in dem Jahr hat Marggraff Johannes/ C hurfuͤrſt zu Brandenburg/ zu bawen angefangen Ketzerangermünde/ Stolpe/ Liebenwalde/ vnnd das Fuͤrſtliche Cloſter Chorin bey Newſtad Eberßwalde/ dergleichen das Franciſcaner Cloſter zu SeeHaufen, Juſtus/ Enzelius/ Henninges.
Damals fol die Stad Newbrandenburg in Mechelburg auch von den Marggraffen von Brandenburg ſein gebawet worden. Juſtus.
Im tauſend zwey hundert funff vnd funfftzigſten Jahr/ iſt Marggraff Otto von Brandenburg mit ſeinem Schwager Ottaker/ Koͤnige in Behemen/ vnd andern Fuͤrſtlichen Perſonen/ in Preuſſen gezogen/ vnd haben die eint ohner dar in gezwungen Chriſtlichen glauben anzunehmen/ derer denn viel vom Ertzbiſchoffe Brunone von Prag ſind getaufft worden. Zum gedechtnis dieſer geſchicht haben die Creutzherrn/ an das waſſer Pregor/ die Stad Koͤnigßberg/ vnd eine andere mit nahmen Brunßberg/ erbawet.
Nechouius/ Juſtus/ Muͤnſterus/ Crentheimius.
Königsberg in der newen Marck gebawet, 8 ſol auch die Stad Königsberg in der newen Markk/ ſo
nicht viel vber eine deutſche meil von der Oder liegt/ vom Könige Ottocaro in Behemen erbawet ſein. Daher auch die Stad zum Wapen hat im blawen felde ein Bruſtbilde eines Koͤniges mit langen haren/ biß auff die Achſeln hangende/ vnd mit ei ner gůldenen Kron auffm heupt/ zum zeichen/ daß ſie ein König anfenglich gebawet habe. Marchia Autoris. Etliche ſetzen die erbawung dieſer Stad ins 7266. Jahr. Im tauſend zwey hundert ſechs vnd funfftzigſten Jahr(in welchem Graff Wilhelm aus Holland/ erwehlter Roͤmiſcher König von den Frießlaͤndern erſchlagen wordẽ) iſt die Cloſterkirch zu Stranßberg anfenglich erbatoct worden/ wie nne einem Ablaßbrieffe/ fo Biſchoff Otto von Brandenburg im gedachten Jahre gegeben/ nn
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