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Das dritte Buch. 288
befindet man noch heut bey tage/ das diß Holtz eine wunderbare Krafft habe/ die Leber zu reinigen/ vnd die böfen Humores zuuerzehren: Alſo/ daß man bißher keine beſſere Artzney wider die Frantzoſen nicht hat erfinden konnen. Aber hieuon wil ich dieſes orts nicht weiter handeln.
Im ſelben tauſend vier hundert drey vnd neun igſten jaht /ift geborn Marggraff Johannes zu Brandenburg/ Frier ici V. Sohn/ der hernach Gubernator zu Valentz in Hi panen worden iſt/ vnd daſelbſt(wie etliche dauon ſchreiben) Fraw Germanam, deß · Rertzogen von Nabona tochter/ welche zuuor Keyſer Earls Großvatern Ferdinando vereheliget geweſen/ gefreyet. Reine ccius, Iultus.
Item/ in dem jahr vbergab Marggraff Hanß/ Churfuͤrſt zu Brandenburg/ eke. Hertzog Bugißlauen in Pommern die Klempenow vnd Torgolow/ vnnd behielt vor ſich den vierraden. Darauff verſicherten. Hertzog Bugißlaus/ vnnd die Landſchafft/ dem Marggraffen den anfall vnd anwartung des Landes Stettin mit Brieffen vnnd Siegeln, vnd ward abermal ein beſtaͤndiger friede zwiſchen die Maͤrcker vnnd Pommern aufgerichtet. Valentinus von Eickſiedt/ Leutingerus/ etc.
Im tauſend vier hundert vier vnd neuntzigſten jahr nach Chriſti Geburt ſol(nach
uſti bericht) Frawlein Eliſabeth die jungere/ Marggraffen Friderichs des fuͤnfften Tochter zur Welt kommen ſeyn/ welche im Jungfrawſtand von die ſem j ammerthal vnd elend wider abzeſchieden.
Im tauſend vier hundert fuͤnff vnd neunzigſten jahr nach Chriſti Geburt/ den tag vor Matthi Apoſtoli, gab ſeinen Geiſt auff err Sigiſmundus Marggraff zu Bran denburg/ Churfuͤrſten Alberti/ deß deutſchen Achillis Sohn/ der im Voigtlande Hoff hielt /ſeines alters im 2x. jahr. Sein Land hat fein Bruder Marggraff Friderich der fünffte geerbet. Reineccius.
In dieſem jar ward geborn Fraw Barbara/ nder ici V. Marggraffen zu Brandenburg/ ete. tochter/ Landgraffen Georgen zu Leuchtenberg Gemahl. Juſtus.
Im tauſend vier hundert ſechß vnd neuntzigſten jahr ergoſſen ſich die Oder vnnd
andere Waſſer vngewohnlicher weiſe. Darauff folgete eine grawſame Peſtilentz/ jn
welcher zu Cotbus vber zwey tauſend Menſchen ſind vmbkommen.
Im gemelten jahr hat Biſchoff Joachim von Brandenburg/ deß Geſchlechts des rer von Bredaw/ den Straußbergiſchen durch ein Mandat aufferlegt/ die Eapell S. Marien auff dem Kreenberge/ den man jetzt Marienberg heiſſet(well derſelbe etwas zerfallen) wider zu renou ren/ vnd in jhrem vorigen gebrauch vnnd baͤwlichen wirden zu bringen. Weil aber nichts zur gemelten Kirch von alters hero geweſen/ dauon ſſe herte konnen gebawet werden/ hat er hnen einen Briff vnter feinem Secret/ am tage deß Apoſtels Mathis/ gegeben/ vnd jhnen erleubet/ hin vnnd wider in der Chriſtenheit vmbzubitten/ damit fie den Baw volnziehen köndten.
Einen ſolchen Brieff haben ſie auch von Herrn Theodorico/ dem Biſchoffe zu Lebus/ bekommen/ welcher gegeben worden zu Fuͤrſtenwalde/ im ſelbigen jahr/ den zwey
vnd zwanhigſten tag deß Augſtmonats. Darauff find von der Stadt zweene Maͤnner
abgefertiget/ deren einer Pulman/ der ander Hahne geheiſſen/ welche in kurtzer zeit(weil damals DATE noch im leben geweſen) zimlich viel geldes/ die Kirche zu renouiren zuſammen gebettelt. Marchia Autoris.
Item in dem jahr iſt mit tode verbliechen/ Herr Buſſo von Aluenßleben/ Biſchoff zu Hanelberg/ ſeiner Biſchofflichen regierung im neundten Jahr. Marchia Autor is,
Herr Otto von Font gh marck/ Biſchoff zu Hauelbelg.
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