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und das Domkapitel als den rechtmäßigen anerkannt haben würden,) am Nachmittage nahm er die Huldigung des Rates und der Bürger Würzburgs entgegen.“)
Die„Regenten“ führten das Regiment im Stifte, ſie reſidierten auf dem Frauenberge.“) Herzog Friedrich konnte zufrieden ſein; ſein Einfluß im Stifte ſchien geſichert, der Bruder durch zu viel Eide gehindert, je ſelbſtändige Entſchlüſſe zu faſſen. Wie Hohn klang es, als er den alten Kurfürſt Friedrich und ſeine Söhne auffordern ließ, ſich freundlich des Bruders in Würzburg anzunehmen.
Die Markgrafen gedachten dennoch, freilich nicht ganz im Sinne des Herzogs, dieſer Aufforderung nachzukommen.
Herzog Friedrich hatte den Bogen überſpannt, die Mark grafen hatten nicht allzu ſchweres Spiel, den Bruch herbeizu— führen.
Die Ritterſchaft der Markgrafen war im Stifte reich begütert; die Thüngen, Feſtenberg, Wolfskeel, Grumbach beſaßen dort großen Einfluß, den ſie ſchon oft zum Nutzen der Markgrafen mißbraucht hatten. Dieſe Edlen bildeten jetzt den Kern der Gegnerſchaft, die ſich gegen das Walten der „Regenten“ im Stifte bildete. Auch war es nicht allzu ſchwer, den Biſchof Sigismund ſelbſt zu überzeugen, daß ihn die Brüder, wie ſie ihn einſt um ſein Erbe geprellt hätten, jetzt nur zum willenloſen Werkzeug ihrer ehrgeizigen Pläne gebrauchen wollten; daß nie ein erwählter Biſchof, der ſein Stift nicht geſchädigt hätte, ein Regiment über ſich habe dulden brauchen;
1) Frieſe, Chronik, S. 774. Herzog Friedrich ſollte dann die Perſonen beſtimmen, die mit des Kapitels Vollmacht die Beſtätigung einholen ſollten. Frieſe, Chronik, S. 777.
2) Weimarer Geſamtarchiv B. 676, S. 5. Die Bürger ſchworen dem„eynmütig Erwelten des Stiffts zu Wirtzburg zukunfftigen Biſchoffe“, aber auch dem Domkapitel.
3) D. h. je zwei Räte Herzog Friedrichs, des Domkapitels und der Ritterſchaft des Stiftes.
) Dem Schloſſe Würzburgs.