Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
197
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Der neue Herr.

3. Der neue Herr.

Wenige Tage nach der Beiſetzung ſeines Vaters rief Albrecht ſeine Räte zuſammen und ſprach:Liebe Getreue Ihr wißt wie wir in großen merklichen Schulden ſtehen, nach Inhalt der Teilung und daß wir nur ein klein Aufheben an der Nutzung haben, als wir achten nit über 6000 Gulden. Tut als wir uns zu Euch verſehen, helft und ratet, ſo wollen wir auch helfen. Doch ſo wollen wir der Herr im Haufe ſein.)

Albrecht hat während einer faſt fünfzigjährigen Regie­rung ſein Wort gehalten Herr im Hauſe blieb er allein.

Der Vater hatte die Macht und das Anſehen des Hauſes geſchaffen, es gab gar viele in den Landen, die hofften, man habe beides mit ihm zu Grabe getragen.

Durch die Kronſtreitigkeiten in Böhmen, durch die Wahl des Polenkönigs in Ungarn und durch die Abſetzung des Dänenkönigs Erich hatte man freilich in den Marken nicht mehr allzu viel von mächtigen Nachbarn zu fürchten.

Aber alle jungen Markgrafen beherrſchte doch das gleiche Gefühl, dem Kurfürſt Friedrich II. im Beginn feiner Regie rung dem Geſandten des deutſchen Ritterordens gegenüber

) Eyb, Denkwürdigkeiten, S. 120.