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Kirche und Reich. 325
fordert hätten, ihnen ihre Tore zu öffnen. Mit der Abgabe dieſer Erklärung meinten die fürſtlichen Geſandten ihre Pflicht durchaus erfüllt zu haben.
„Von Leib und Gut daranſetzen, um das fremde Volk aus dem Lande zu bringen“, wie es der König als ſeine Abſicht beteuert hatte, wußten ſeine Geſandten nichts. Sie machten höfliche Beſuche, wechſelten mit dem Dauphin Geſchenke und zeigten ſich von der angenehmſten Seite.“) Die Fürſtengruppe, die hier das Reich vertrat, hatte nur das eine Intereſſe, das ſtärkſte Bollwerk der Demokratie im Reiche, die Eidgenoſſenſchaft niederzuwerfen; den König aber, der ſie ſandte, machte ſein Hausintereſſe blind und ſchlecht.
Im Namen ihres Herren boten die Geſandten dem Dauphin mit geringer Beſchränkung die Erfüllung aller Forderungen an, die die franzöſiſchen Boten auf dem Nürnberger Reichstage aufgeſtellt hatten; dagegen ſollte der Dauphin bei der mit aller Kraft geplanten Bekämpfung der Eidgenoſſen mitwirken.)
Was die Fürſten boten, hatte ſich der Dauphin in der Hauptſache lange genommen; er dachte nicht daran, noch einmal mit dem tapferen Gegner für einen„Dank vom Hauſe Habsburg“ anzubinden. Auch war ihm die tatſächliche Machtloſigkeit des römiſchen Königs wohl bekannt; warb doch gerade damals die Mehrheit der deutſchen Kurfürſten bei ſeinem Vater um Hilfe gegen ihren erwählten Herrn.“)
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) Gemeiner, Regensburger Chr., Bd. III, S. 137. Witte, Aeg. III. 6363, 6864. In Breiſach ſtellte Albrecht am 25. Oktober dem Herzog Albrecht eine Quittung aus über den Empfang von 600 Gulden Dienſtgeld, das ihm König Friedrich zugeſagt hatte. Innsbrucker Stattdaltereiarchib, Urkund., 4919.
4 mel, Materialien, I. S. 160 ff. Witte, Armagnaken, 1 3 den. 8 4 0 e 4 1 5 N
en, Frankreichs Rheingelüſte, S. 8. Ha; ſt
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