Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
458
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458 Die Vorbereitungen zum Städtekrieg.

Stadt auf ihren und des Markgrafen gemeinſamen Herren, den König, in allen Streitfragen Recht geboten und daß Albrecht gegen des Königs ausdrückliches Gebot den Krieg begonnen hätte.Und darum in Kraft ſolcher Notwehr, ſo ſchloß der Abſagebrief,wollen wir für uns, unſere Commun mit ſamt unſern Helfern, Beilegern und Gewanten und allen die wit auf Euern Schaden bringen mögen, Euer, Euer Lande und Leute auch aller und jeglicher Eurer Helfer Feinde ſein und des unſere Ehre für uns, unſere Commun und alle die Unſern erberlich bewahrt haben.)

Nicht Reden hatte die wichtigſte Frage dieſer Zeit Prinzipalität oder Demokratie entſcheiden können;Blut und Eiſen ſollten jetzt ihr die Antwort ſchaffen.

Nun hüt tich Nürmberg!)

Briefbücher XX. S. 232, behaupteten die Nürnberger ſpäter, ihr Kränz lein hätte nicht ſieben Farben gehabt, ſondernihr Schreiber habe den Markgrafen ihren Feindsbrief in einem grünen ſeidenen Kränzlein bon fürſtlicher Würdigkeit wegen zugeſchickt. 1

1) Städte⸗Chr. II, S. 515. Am 2. Juli ſagte Heideck Albrecht da Albrecht ihm ſeine Ehre abzuſchneiden verſuche und ihn trotz va vielfachen Rechtsgebote beſchädigt habe. Bamberger Kr.⸗A., Hiſtor. Kal log Nr. 566. 1

2) Chr. Meyer. Aus dem Gedenkbuch des Ritters Ludwig d von Eyb, S. 1.