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Der Städtekrieg.| 471
Wohl alle Fürſten und Edlen auf dem Bamberger Tage nahmen Albrechts Beſchwerden gegen Nürnberg und Heideck als die eigentliche Urſache des Krieges. Wie wenige erinnerten ſich, daß zwei Jahre früher, als Heidecks Name noch nicht einmal erwähnt worden war, nur der unerwartete Abfall der Böhmen von Herzog Wilhelm den Krieg gegen die Reichsſtädte verhindert hatte. n
So fand Albrecht bei dem reichsfreien Adel leicht Gehör, wenn er über den„Hochmut“ der Städte klagte, und prophezeite, daß, was jetzt ihm von den Bürgern geſchehe, bald auch an die weniger mächtigen Grafen und Ritter„gelangen und folgen möchte.“ Die Edlen mochten ihm glauben, wenn er erklärte, daß er dieſen Krieg zu„Ehre und Nutzen“ des gemeinen Adels unternommen hätte.“)!
Sie fangen von ihm:
„Markgraf Albrecht, der edel Fürſt, Dem je nach Ehren hat gedürſt, Der will den Adel retten.“)
Selten hat ein ganzer Stand ſo völlig politiſche Notwendigkeiten verkannt, als damals die deutſche Ritterſchaft, die ihr Handeln allein durch den von den Fürſten klüglich ver5 ſozialen Klaſſengegenſatz zum Bürgertume beſtimmen
ieß.
l Wie oft hatte in dem letzten Jahrzehnt der ſchwäbiſche Städtebund der Ritterſchaft die Hand zum Bunde reichen wollen, wie eifrig vor allem mit der Geſellſchaft zum St. Georgenſchild über einen Zuſammenſchluß verhandelt;“)— immer vergeblich.
——— ) Städte⸗Chron. II, S. 371, Anm. 2. 2) Siliencron, Hiſtor. Volkslieder, Nr. 90, Vers 12. Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten v. J. 1440, Nr. 175/ u. 2a; an J. 1442, Nr. 197, zum J. 1446, Nr. 2831/1. Eine Einung 1 er Ritterſchaft an der Donau wurde 1443 verſucht. Städtebunden zum Jahre 1448, Nr. 208.