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Der Städtekrieg. 519
Hauptmann Heinrich von Crailsheim) ſo ganz in feiner Art leitete, daß die Städte noch eine Woche nach ſeiner Verwundung meinten, er ſelbſt hätte den Zug gegen Aalen, Heidenheim und in das Brenztal geführt.)„In der Zeit,“ ſa ſagt traurig Erhard Schürſtab,„brannte der Markgraf und ſeine Helfer, der von Nürnberg Leute, wo ſie konnten und mochten und nahmen ihnen was ſie hatten.“);
Den Nürnbergern gelang, nachdem die Markgräflichen gewarnt waren, nicht wieder ein Schlag wie bei Windsbach. Mehrere ganz empfindliche Schlappen erlitten auch die Rothenburger.“!;
Bedeutende Erfolge waren indeſſen bei dem geringen Wagemut der Städte, bei ihrem Beſtreben, jeden ernſten Kampf zu meiden, völlig ausgeſchloſſen.
Fiel eine Feſte nicht durch Handſtreich, ſondern hielt ſich wie Altdorf nur zwei Tage, ſo zogen die Nürnberger, bevor ein Entſatz herankommen konnte, ab. Überhaupt wagten ſie ſich nur in Gegenden, die keine großen markgräflichen Beſatzungen hatten. Es beweiſt, mit welcher Geſchicklichkeit vor jedem Zuge alles ausgekundſchaftet wurde, daß Reuß von Plauen am 1. und 2. Oktober fünf Streifkorps auf verſchiedenen Straßen ausſenden konnte, ohne daß nur eine Truppe auf den Feind ſtieß, und ihren Raub zu verteidigen brauchte.)
Immer aber waren die Spuren eines Auszuges Nürnbergiſcher Truppen an völlig ausgebrannten und ausgeplünderten markgräflichen Dörfern zu erkennen. REN
Je vorſichtiger die Nürnberger ſich zeigten, um fo waghalſiger wurden die Reiſigen des Markgrafen. Am 12. Ok
) Städte- Chron. II, S. 168. Nördlinger Stadt A. 1449 Nr. 38
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Nördlinger St.⸗A., Städtebundakten 1449 Nr. 34 u. 35.
) v. Martens a. a. O., S. 111—112.. ) Städte⸗Chron. II, S. 170. 3
) Böhme, deinrich d. J. Reuß. a. 4. O. S. 61.