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am Ende des Krieges als an ſeinem Anfange zuſammen. Und dennoch mußte auch Albrecht den Frieden wünſchen.
Durch ein Fortführen des Krieges konnte er nur wenig mehr gewinnen, gar viel aber verlieren.|
Die Schlöſſer der Nürnberger in der Umgebung der Stadt waren bereits in ſeiner Hand, eine Überrumpelung der Stadt ſelbſt aber hatte er nicht einmal wagen dürfen, als die Schweizer noch nicht in ihre Tore eingezogen waren. Seitdem aber hatte ſich auch auf dem offenem Felde die Kriegslage für ihn recht ungünſtig geſtaltet. Immer ſchwerer litt ſein Ländchen unter dem erbarmungsloſen Plündern und Brennen der Nürnberger.
Der Bauer brauchte endlich Ruhe und Frieden. Auch hatte in Sachſen der Krieg begonnen; ſein liebſter Freund rief ihn zur Hilfe.
So ſetzte auch Albrecht wohl freudigen Herzens ſein Siegel unter den Vergleich.
Während aber in Nürnberg die Glocken zum„Te Deum“
riefen, die Bürger ſich vor Freude umarmten, zog Albrecht mit ſeinen Reitern hinaus, dem Freunde zum Dienſt, zu neuen Taten.