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Durch Kampf zum Frieden. 635
Gregor Heimburg war ein ſtattlicher Mann, mit geiſtreichem Geſicht, kühnen, leuchtenden Augen, hoher Stirn, die durch die Kahlheit des Schädels noch gewaltiger wirkte. 1 005 Er beſaß eine volle und klare Stimme, die jeder Regung des Sprechers gefügig Ausdruck verlieh, die flehen und zürnen konnte und die ihm ein großes Pathos ermöglichte. Ein gutes Gedächtnis bediente ihn raſch, wenn auch nicht ſtets ganz ſicher. Er war ein vorzüglicher Juriſt, deſſen Wort nicht nur in ſtaats⸗, ſondern auch in zivilrechtlichen Fragen Geltung hatte; auch beſaß er bedeutendere humaniſtiſche, theologiſche und hiſtoriſche Kenntniſſe, als die meiſten anderen Juriſten im Reiche. Gregor Heimburg hat nach- und nebeneinander ſeine Dienſte dem Erzbiſchofe von Mainz,) dem Kaiſer Sigmund, dem Biſchof von Konſtanz,) der Reichsſtadt Nürnberg, dem Kurfürſten Friedrich von Brandenburg, dem Kurfürſten Friedrich von Sachſen, dem Biſchof von Würzburg,) dem Erzbiſchof von Trier,) dem König Ladislaw von Böhmen und Un
garn, dem Herzog Albrecht von Oſterreich, dem Herzog Wilhelm von Sachſen, dem Herzog Sigismund von Sſterreich, dem Erzbiſchof von Mainz, dem Könige Georg von Böhmen und dem Markgrafen Albrecht gewidmet.;
Die Sache anderer Reichsfürſten und Städte hat er gelegentlich und ohne Dienſtvertrag gegen reichliche Bezahlung übernommen.|
urteilung Heimburg bedeutendes Material zuſammen, doch geſteht er Heimburg bei faſt allen Handlungen die bona fides zu oder entſchuldigt ihn, wenn das unmöglich iſt; z. B. Heimburg behauptet in einem öffentlichem Ausſchreiben, daß die Gemahlin Sigismunds Malateſtas die Tochter des Papſtes ſei, der deshalb den Tyrannen begünſtigte. Zu dieſer nichtsnutzigen Verleumdung bemerkt Joachimſohn ſehr milde:„Es war der Brauch der italieniſchen Invective, die bei Beſchuldigungen dieſer Art das Wirkſame über das Wahre stellte.(S. 270.)
) So iſt natürlich nichts falſcher, als Ullmanns Behauptung, Reformatoren vor der Reformation, S. 216,„raſtloſer Kampf gegen die Übergriffe und Anmaßungen der Hierarchie“ wäre eine der Hauptaufgaben ſeines Lebens geweſen.