perliche und geistige Gedeihen ihrer Kinder. Er knüpfte an die Unterredung zwischen Mose und den Stämmen Rüben, Gad und Manasse an. Als sich diese nämlich im transjordanischen Gebiet ansiedeln wollten, gestattete ihnen Mose dies nur unter der Bedingung, dass sie mit ihren andern "Volksgenossen den Jordan überschritten und ihnen ganz Palästina erobern halfen. Auf diese Bedingung gingen sie auch ein, indem sie zustimmend sagten (4. B. M. 32,16. 17): „Wir wollen Schafhürden errichten für unser Vieh und Städte erbauen für unsere Familien [wo sie wohnen bleiben können]; wir aber werden uns bewaffnen und in der Vorderhut [in den Krieg] mitziehen, bis ganz Israel sich ansässig gemacht hat.“ Die Fürsorge für ihre Heerden ging ihnen somit über die für ihre Familien. Aber Mose hat sie in feiner Weise zurecht gewiesen, indem er in seiner Erwiderung sprach (das. V. 24): „Erbaut Städte für eure Familien und Hürden für eure Schafe und befolgt dann, was ihr versprochen habet.“ —
Ein anderes mal wollte ein Agadist auf die üble Folgen dessen hinweisen, wenn ein Vater das eine Kind den andern gegenüber vorzieht. „Man solle dies nicht thun, denn in Folge des seidenen Oberkleides, das der Erzvater Jakob seinem Lieblingssohn Josef anfertigen liess (1. B. M. 37,1 ff.), kam es dahin, dass ganz Israel nach Egypten gezogen ist.“ Eine feine Erfahrung wird z. B. auch in dem Satz wiedergegeben, man solle in Gegenwart eines von Proselyten Abstammenden selbst in der zehnten Generation nicht abfällig von den Stammesgenossen seiner Vorfahren sprechen, denn auch Jethro habe es unangenehm empfunden, als er von dem Untergang