Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
79
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trieb eine liederliche Wirthschafft bis Nacht eins und da kriegt ich den Ansaz und wurde vermehrt durch fatales Gestöber auf der Reise, und muss nun inne sizzen und warme Kräutermilch im Munde haben.

An dieselbe(14. 9.): vierundzwanzig Stunden Ge­schwulst und grosse Schmerzen.

An dieselbe(30. 10.)ich hab heut eingenommen um die Teufel die am leichtsten zu packen sind aus­zutreiben.

An die Mutter(16. 11.):Meine Zahn und Baken­wirthschafft will nichts bedeuten, es hat sich ein Knöt­chen in der Kinnlade gesezzt gehabt das aber nicht schmerzte und iezt vergeht.

An Ch. v. Stein(9. 12):Was die Unruhe ist die in mir stickt mag ich nicht untersuchen, auch nicht untersucht haben.

Bm. Manche körperliche Beschwerden dieser Jahre mögen wohl auf das Wohnen in dem ungenügend verwahrten Gartenhause zu beziehen sein.

Oft werden körperliche Uebungen(Reiten, Fechten, Schiessen, Jagen) und Baden im Flusse erwähnt.

Die Stimmung wird ruhiger, aber Zeiten der Er­

regung treten dazwischen.