Franckfurt, und als wir in der‘ Kälte an den Höfen herumzogen, war mirs nicht just. Die Bewegung der Reise und der ersten Tage liess es aber nicht zum Ausbruche kommen. Doch hatte ich eine böse Zusammengezogenheit, die Jedermann auffiel und gar nicht natürlich war. Jezo geht wieder alles ganz gut.“
An Ch. v. Stein(3.5):„Es ist. mir auf. die gestrige Bewegung und Luftänderung schon viel besser als die Jezten. acht Tage.“
An Ch. v. Stein(30. 6.):„Mir mögten manchmal die Knie zusammenbrechen so schweer wird das Kreuz das man fast ganz allein trägt.“„Meine Seele ist wie ein ewiges Feuerwerck ohne Rast.“
An Knebel(28. 7.):„Ich habe viel Humor, bin aber dabey immer Hypochonder selon Mdm de Fr.“[]
An Kraft(11. 8.) Goethe verspricht Bestimmungen für den Fall seines Todes.
An Frau La Roche(1. 9.):„Es ist Zeit, dass man aufs Alter sammelt.“
An Lavater(20. 9.):„Ich darf nicht säumen, ich bin schon weit in Jahren vor, und vielleicht bricht mich das Schicksal in der Mitte.“
An denselben(3. 11.):„Lieber Bruder lass uns immer näher zusammenrücken. Die Zeit kommt doch bald wo wir zerstreut in die Elemente zurückkehren aus denen wir genommen sind.“
An Ch. v. Stein(21. 11.):„Mir hat er[der Arzt] ein Regim vorgeschrieben dem ich folge und soll auch etwas einnehmen.“