Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
108
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Ausführungen und Belege.

Br. An Jacobi(10. 3.):Mein Leben ist im Ganzen vergnüglich und gut, ich habe alle Ursache mit meiner Lage zufrieden zu seyn.

An C.G. Voigt(5.):Mein geschwollener Backen hat sich noch nicht gesetzt.

An den Herzog(5.):Ich sitze mit dem höllischen Feuer einer spanischen Fliege im Nacken.

An die Herder:[Goethe] wandeltnoch mit halb verhülltem Haupte herum.

An Knebel(8. 8.):Die angefangene Cur des Eger Wasser) leidet nicht dass ich morgens ausgehe.

Bischof Münter(5. 7.):fand ihn sehr viel freund­schaftlicher als sonst, obgleich immer noch kalt, wie er es gegen jeden ist. Er ist ein sehr unglücklicher Mensch. Muss beständig mit sich selbst in Unfrieden leben.(Goethe-Jahrb. XVIII p. 113. 18097.)

Bm. Im Ganzen wie 90. In das Jahr 1791 fällt derGrosskophta! Vielleicht sind aus der Stimmung dieser Jahre die Faustverse:In jedem Kleide werd ich wohl die Pein u. s. w. hervorgegangen.

*) Das Eger-Wasser, das von nun an eine bedeutende Rolle in Goethes Leben spielt, ist die jetzige Franzensquelle. Der wirksame Stoff ist das schwefelsaure Natron.