Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1903) Goethe ; Theil 2
Entstehung
Seite
118
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Ausführungen und Belege,

3 Stunden Schlaf nach Mitternacht auf dem Bette ein, Der Tag wurde auch meist mit Schlafen zugebracht. (12. 1.): Diese vergangene Nacht war sehr unruhig und ohne Schlaf, mit einem abermaligen trocknen Husten verbunden. Der Morgen war wieder leidlich, der übrige Tag wurde meist mit Schlafen zugebracht. (13. 1.): Die vergangene Nacht war schlaflos aber doch nicht ohne Transpiration, so dass den Tag über es ganz leidlich ging.(14. 1.): Vergangene Nacht wurde meist mit schlafen zugebracht. Die Transpiration fort­gesetzt und der Morgen war sehr erträglich.(15. 1.): Diese Nacht war ebenfalls nicht ohne Schlaf und alles ging seinen guten Gang weiter fort.(16. 1.): Wie gestern.(24. 1.): Abends ging das Auge zum ersten Male auf.(2. 2.); Mittags spaziıren gefahren.(11. 2.): Hofr. Stark, das Auge zu verbinden.

Im Juni Reise nach Pyrmont. Bemerkungen über Trinken und Baden.

In den Annalen eingehende Beschreibung der grimmigen Krankheit. Goethe glaubt, er habe sich im December 1800 während der Arbeit am Tancred in dem kalten Schlosse in Jena erkältet. Peruvianischer Balsam mit Opium und Myrrhen beseitigte Husten und Auswurf, als aber Goethe mit Schelling nach Weimar zurückkehrte[26. 12.], kam der Katarrh mit verstärkter Gewalt wieder, und Goethe gerieth in einen Zustand, der ihm die Besinnung raubte.

Ferner heisst es in den Annalen:Schon am 7. 2. regte sich in mir die productive Ungeduld; ich nahm den Faust wieder vor.[Er begann auch die