An dens.(8. 8.):„Am 19. Juny gelangte ich nach Marienbad, bey sehr schönem Wetter. Herrlich Quartier, freundliche Wirthe, gute Gesellschaft, hübsche Mädchen, musikalische Liebhaber, angenehme Abendunterhaltung, alte wiedergefundene, leichte Atmosphäre, 7.2. alles trug bey“ u. Ss. W.
An den Sohn(Juli):„Indem ich täglich zweymal trinke, über den dritten Tag bade, so bringt das eine Bewegung und Erschütterung in dem Organismus [hervor], wo der Geist doch nicht ganz Herr und Meister bleibt; deswegen ich denn die guten Stunden auszusparen habe.“
An Knebel(23. 8.):„Ueberhaupt habe ich diese zehn Wochen genutzt, um fast ausser Athem zu kommen.“
Gespr. Goethe zu Julie v. Egloffstein(22. 5.): „Es geht mir schlecht, denn ich bin weder verliebt noch ist jemand in mich verliebt.“
Wiederholt Thränenvergiessen, beim Vorsingen seiner Lieder(6. 8.), bei der Erinnerung an Schiller (19. 8).
Bm. Die neue Erregung beginnt wieder in der Mitte des Jahres. Diesmal ist der pathologische Charakter auch für den Laien unverkennbar.