Chenopodiaceae.
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22. Fam. Chenopodiaceae Vent. Gänsefuss- gewächse.
1. St. blattlos, aus fleischigen Gliedern bestehend. Salz-
bodenpfl. ..133. Salicörn i a T.
-nicht gegliedert, mit B.2
2. B. pfriemenfg. od. lineal, steehend-stachelßpitzig; Bt. eiuzeln
in den B.achseln; Pfl. sehr ästig.3
— — krautig, breit und flach.4
3. Bt.hülle 2blättrig, durchsichtig oder fehlend; B. lineal; F. mit im Umkreis geflügeltem Rande. 134. Corispörmum Juss.
-kelchartig, bteilig, nicht durchsichtig; B. pfriemenfg.;
Bt.hülle zur F.zeit mit sternfg. Flügelrande 132. Sälsola L.
4. Bt. zwitterig; K. öteilig, nicht verwachsen.5
- — mit getrennten Geschlechtern, oder violehig .... 6
5. Wurzel eine dicke Rübe; K. Cispaltig; Staubb. auf einem
fleischigen Ringe.136. B6ta T.
— — keine dicke Rübe; K. 6teilig; Staubb. auf dem K.grunde.135. Chenopödium T.
6. Bt. Ihäusig; Narben 2, massig lang . . . 133. Atriplex T. -2häusig; Narben 4, sehr lang . . . 137. Spinäcia T.
132. Sülsola I. Salzkraut. (L. V, 2.)
Auf Sand in der Nähe Berlins häufig. Bt. 7-9; Aeste 8-45 cm lang. Gemeines S. . S. K&li L.
133. Salicörnia T. Glasschmalz. (L. II, 1.)
Sehr selten; Nauen: Selbelanger Jägerhaus. Bt.
8, 9; H. 5-45 cm. Krautartiges G. S. herbäcea L.
134. Corispörmum Juss. Wanzensame. (L. V, 2.) Aus Süddeutschland, sehr selten; nur Berlin: Schöneberger Bahnhof. Bt. 7-8; H. 15-30 cm. Isopblättriger W. . . . C. hyssopifölium L.
135. Chenopödium T. Gänsefuss. (L. V, 2.)
1. B. ganzrandig und ungeteilt . ..2
-gezähnt, bnchtig oder eingesehnitten . . 4
2. Pfl. mehlig-bestäubt.3
-nicht bestäubt; B. länglich-eifg.; meist
stumpf. Aecker, Wegränder, zerstreut. Bt.7-9; St. 30-7 5 cm lang. V ielsamiger G. C. polyspörmumL.
* Var.: Ch. acutifölium Kit. Pfl. hellgrün; B. meist spitz. Seltener.
{jackowitz, Flora v, Brandenburg.
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