von der Flügeltür durchbrochen; die Ecke, die der an ihr etwas weiter vorspringende Wandträger bildete, füllte der weiße Porzellanofen. Auch der Wandabschnitt dahinter enthielt eine Tür, die zum Entree führte; in der Ecke nach dem Hoffenster zu, stand ein halbrundes Wandschränkchen, dessen verschlossene Süßigkeiten den Enkeln noch in köstlicher Erinnerung geblieben sind. Die Decke war schlicht weiß, nur von dem Kronleuchter geschmückt. Die Möbel, soweit sie gepolstert waren, hatten leuchtend kirschrote Bezüge in jener pompejanischen Schattierung, die Schinkels Lieblingsfarbe war und den Raum festlich durchklang.
Über dem gemalten Paneel zog sich die Reihe der sechs auf Leinwand gemalten Ülbilder. Wie sie vertäfelt oder in die Wand eingelassen waren, läßt sich nicht mehr bestimmt sagen. Jedes von ihnen trägt eine steingrau gemalte Umrahmung, die mit einem feinen gelben und roten Doppelsirich gegen die Bildfläche sich absetzt. Alle haben mit geringen Schwankungen die gleiche Höhe von 2,60 m während sie mit ihren sehr verschiedenen Breiten den Wandflächen sich anpassen. Namentlich an den größeren erkennt man leicht, daß sie auf zusammengenähte Leinwandbahnen von durchschnittlich 0,70 m Breite gemalt sind.
Die Anordnung der sechs Bilder „in Gemäßheit der Beleuchtung an den verschiedenen Stellen des Saales" (Kugler) läßt sich angesichts des Grundrisses noch mit ziemlicher Sicherheit feststellen. Für die beiden umfänglichsten, den „Morgen" (breit 5,42 m) und die „Nacht" (breit 3,54 m) bot nur die nördliche, undurchbrochene Längswand hinreichend Platz. Und zwar hing der „Morgen" auf dem ersten größeren Wandabschnitt vom Fenster bis zum Wandpfeiler, während die „Nacht" den kürzeren einnahm. Dem „Morgen" gegenüber war der „Mittag" (breit 1,85 m) angebracht, diesseits der Tür an der Wand, wo der Ofen stand, wahrscheinlich der „Nachmittag" (breit 1 ml. Im zweiten Abschnitt dieser Südwand, neben der Tür zum Entree, muß der „Abend" (breit 1,18 m) sich befunden Haben; für die „Abenddämmerung" (breit 0,73 m)
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