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Der Raschi-Kommentar zu den fünf Büchern Moses / vollständig ins Deutsche übersetzt mit beigedrucktem Bibel-Texte in einem Bande von Julius Dessauer, emerit. Rabb., Herausgeber des: "Lexikon der Kernsprüche für Talmud und Midrasch", des "Schlüssel zum Gebetbuch sammt Ritualgesetze der Israeliten ... u.a.m.
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89
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89 RASCHI Mos. I, KAP. 34

Kapitel 8%,[1.] דינה בת לאה‎ Warum nicht: die Tochter Jakobs? Weil fie wie ihre Mutter eine Läuferin war, wie es heißt: Leah ging ihm entgegen. 2] וישכב אותה‎ auf natürliche Weiſe; ויענה‎ er that ihr Ge­walt an, auf widernatürliche Weiſe. 8. על לב הנערה‎ Worte, welche das Herz einneh­men: Sieh, wie viel Geld hat dein Vater für ein kleines Stück Feld verſchwenden müſſen(ſ. 33, 19), ich werde dich heiraten, und du wirſt Eigenthümerin der Stadt und aller Felder. T] וכן לא יעשה‎ Den Jung­frauen Gewalt anzuthun, denn ſeit der Sündfluth hielten ſich auch die Völker von Ausſchweifung fern. 8. חשקה‎ Hatte Luſt. 12] מוהר‎ Heiratsgut. 13) במרמה‎ Mit Klugheit. אשר טמא‎ Die Schrift erklärt, daß hier kein Betrug vorliegt, denn er hatte ja ihre Schweſter entehrt. 14] הרפה היא‎ 4 uns iſt ſie verächtlich, nn heißt allenthal­ben Läſterung, Schande. 15. נאות לכם‎ Wir wollen einwilligen, wie Kön. 2, 12 ויאותו‎ להמל‎ Beſchnitten zu werden; es hat keine thätige, ſondern leidende Bedeutung. 16. N Das zweite hat ein Dageſch, weil es für zwei 3(ונתכנו) gebraucht iſt. בנותיכם נקח‎ Man findet in den Bedingungen, die Cha­mor an Jakob geſtellt und in der Antwort der Söhne Jakobs an Chamor, daß ihnen aus Achtung der Vorzug eingeräumt wurde, die Töchter Schechems nach Belieben nehm en zu können, ihre Töchter aber ihnen nach Gutdünken zu geben, denn es heißt: wir geben unſere Töchter, d. i. nach un ſerer Einſicht, und euere Töchter neh­men wir, d. i. ganz nach unſerm Willen. Als Chamor und Schechem den Einwohnern ihrer Stadt dies mittheilten, ſprachen fie umgekehrt: Ihre Töchter nehm en wir zu Weibern und unſere Töchter wollen wir ih­nen geben, damit ſie nur einwilligen, ſich beſchneiden zu laſſen. 21] שלמים‎ Friedlich, mit ungetheilten Herzen. M רחבת‎ geräu­mig, wie man von einer Menſchenhand ſagt, ſie ſei ſehr freigebig, d. h. ihr werdet dabei keineswegs verlieren; denn Waare in

בראשית וישלח לד

לילקב לרָאות בבנות קאָרֶץ: ירא ואמָר שכֶם אֶל Mm‏ אָביו. Ihn‏ ויצקב שָמע כ טמא אֶת דנה s‏ אתנו בְּיְתִיכֶם bann‏ לְנוּ וְאֶת än‏ נגבל לעשות הַדְּבֶר הַזֶה nh‏ אֶת MR‏ קוא לנו: אף His MN‏ de Sm BD Am en gs. ל am),. אֶת. 3953 e,‏ וְאֶת

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