Friedens. Wenn die Arbeitsgemeinschaft Wittenberge schon seit einigen Jahren als die rührigste im Bezirk und als eine der besten in der DDR gilt, so ist das ohne Frage einer unendlich mühevollen Kleinarbeit des seit Jahren in der gleichen Zusammensetzung tätigen Leitungskollektivs zu danken, die auch die Popularisierung der philatelistischen Arbeit durch einen stets vorbildlich und zeitnah gestalteten Schaukasten, die Ausgestaltung wirkungsvoller Werbe-Schaufenster und die Erarbeitung von Vortrags- und Lichtbildreihen einschließt.
Eines Mannes aber muß noch gedacht werden, wenn man den Werdegang der Arbeitsgemeinschaft Wittenberge betrachten will: Bernhard Karselt. Er war es, der, wegen eines schweren Leidens an der aktiven Ausübung einer leitenden Funktion gehindert, als alter Philatelist der Arbeit der Gemeinschaft in den ersten'Jahren ihres Bestehens das neue Gedankengut vermittelte und den Weg zur Zeitnähe wies. Die Arbeitsgemeinschaft Wittenberge gedenkt anläßlich ihres Jubiläums des im September 1954 Verstorbenen gern und in Dankbarkeit!
Den beschrittenen Weg weiterzugehen und der friedlichen und völkerverbindenden Philatelie neue Freunde, insbesondere unter den Werktätigen und der Jugend, zu gewinnen, das ist die kurz umrissene Aufgabenstellung der Arbeitsgemeinschaft für das Jahr 1958. Mögen ihr weitere, noch schönere Erfolge beschieden sein!
ERNST STADTKUS, REHFELD
BUNTE OSTEREIER
Lieber Osterhase, kommst Du früh vorbei, leg’ in unsern Garten auch ein buntes Ei.
In der Fliederhecke — unterm Rosenstrauch — zwischen den Narzissen und den Primeln auch.
Hast Du keine Farben, nimm von Veilchen Blau,
Grün vom jungen Grase, dazu Morgentau.
Von den Frühlingsblumen hinterm Gartenzaun laß Dir Farbe schenken — Gelb und Rot und Braun.
Scheint die Ostersonne warm auf Feld und Haus, nehmen wir die Eier — ziehn zum Wald hinaus.
Rote, grüne, blaue, bunte; klein und groß trudeln Ostereier übers weiche Moos. —
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