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die ihm übertragene Aufgabe ausführte, ohne doch je bei wichtigem Anlaſſe an der Seite ſeines Königs zu fehlen.
Die vielgeſchmähten Quitzow, Rochow, Holzendorf, Putlitz, Arnim, Jagow, Maltitz, Alvensleben, Bredow Schulenburg, Kneſebeck, waren keine zu verachtenden Gegner.“) Durch einen Eid hatten ſie ſich gebunden,„wider den Burggrafen zu ſtehen“.?)
Ihr Sinn war ſo hart wie ihre Fauſt, ihr Wille ſo feſt, wie die Mauern ihrer Burgen. 5
Wie leicht dachten ſie doch den„Nürnberger Tandt“ aus dem Lande zu werfen.“)
Wie viel mächtiger dünkten ſie ſich, als der neue Burggraf, den kein Heer, nur ein ſtattliches Gefolge in die Mark begleitete.
Doch ſie waren Rebellen, Verſchwörer gegen den wohlbeſonnenen Willen ihres Erbherren. In der Perſon des Markgrafen aber verkörperte ſich die Idee der Ordnung, der Obrigkeit.
Die Geiſtlichkeit, die Städte der Mark empfanden das. Sie huldigten dem Burggrafen zu„ſeinem Gelde“.“
So ſtand der Adel allein dem Burggrafen gegenüber. Nicht einen von den Trotzigen griff dieſer heraus ſtrafte ihn zum Exempel für die anderen. Nur vor das kaiſerliche Hofgericht lud er die Rebellen und drohte höchſtens mit der Acht des Reiches.
Zu immer neuen Verhandlungen, immer neuen Zugeſtändniſſen ließ er ſich herbei.„Sachtmütig und glimpflich“ erſchien er ſeinen Anhängern, ſchwächlich ſeinen Gegnern. Wie zum Hohne„betrüglich huldigten ſie ihm“, um der Acht zu entgehen.) Eine Formel war ihnen der Eid, um die ſie ſich nicht
) Helwing, Geſch. des Brandenb. Staates, I, S. 432.
) ) Droyſen, Geſch. der preuß. Politik, I. S. 308.
5 Magdeburger Schöppenchronik, Städte⸗Chronik VII, S. 334. )
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Riedel, Cod dipl. II, 3, S. 195. ) Riedel, Zehn Jahre uſw., S. 88.