Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
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290 Kirche und Reich.

Völker folgend, ſich mit der Bedingung für Papſt Eugen zu erklären, daß er diepragmatiſche Sanktion beſtätigte. Gregor Heimburg, der damals in ſächſiſchen Dienſten ſtand, wurde als Unterhändler nach Rom geſandt.) Freilich, da der Erzbiſchof von Köln konſequent zu Baſel hielt, hatte Heimburg nicht einmal Vollmacht von dem geſamten Kurfürſten­kollegium, geſchweige von den anderen Reichsſtänden. So er­ſchien Heimburg der vorſichtigen Kurie mehr als ein Privat­mann, denn als Abgeſandter des Reiches; ihm konnten ſo wich­tige Zugeſtändniſſe unmöglich gemacht werden.

Das eigenmächtige Vorgehen der Kurfürſten und die Tatſache, daß der Papſt über ſeinen Kopf hinweg mit ihnen verhandelte, erſchreckte und erbitterte König Friedrich; trotz aller Sorgen, die ihn in dem eigenen Lande feſſelten, raffte er ſich nun zum Gegenſchlage auf.

Mitte Februar 1442 begann ſeine Krönungsfahrt, doch lud er erſt zum 15. April die Reichsſtände nach Frankfurt.) In drei Städten, in Salzburg, Nürnberg und Innsbruck hielt der König längere Raſt. In Innsbruck begannen bereits die Verhandlungen.

Der Schwager des Königs, Kurfürſt Friedrich von Sach ſen wurde dort durch die Beſtätigung der Verlobung feines Bruders Wilhelm mit Anna, der Tochter des verſtorbenen Kö­nigs Albrecht, deren Vormund Friedrich war, und durch die Sicherung der Luxemburger Erbſchaft gewonnen.) Die bran­denburgiſche Gruppe, für die ſich Herzog Ludwig von Bayern Ingolſtadt perſönlich nach Innsbruck begab, wurde durch die

) Dresdener Staatsarchiv, Religionsſachen, S. 211223. Huf nagel, Caſpar Schlick, a. a. O., S. 286, behauptet, daß der Frontwechſel des Kurfürſten nur ein Scheinmanöver geweſen wäre. Vor allem, daß Heimburg keine oder zweifellos nur mangelhafte Vollmachten hatte, il Hufnagel ein Beweis für feine Anſicht.

) Bachmann, Die deutſchen Könige, S. 9294.

) Chmel, Geſch. Kaiſer Friedrich IV., Bd. II, S. 170, Anm.. Bachmann, Die deutſchen Könige uſw., S. 94. Vgl. auch Chmel, Materialien I, S. 129132.

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