Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911)
Entstehung
Seite
318
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318 Kirche und Reich.

Städte eingenommen hatte,) ſo hätte Friedrich dem Dauphin nicht auch noch die Städte im Elſaß übergeben können. Wäre Karl ein Freund des Reiches, wie er ſich rühmte, höhnte der Markgraf, ſo möchte er ſeine Truppen abberufen oder nur ſo­viel zurücklaſſen, wie man erbeten hätte. Sigmund wäre noch zu jung zum Heiraten und unter Vormundſchaft. Durch die Verlobung ſeiner Tochter mit dem jungen Herzog habe König Karl ſicherlich keinen Anſpruch auf das Vermögen des Minder­jährigen erworben. Die Franzoſen möchten hingehen, woher ſie gekommen wären, und ſich nicht um Dinge kümmern, die ſie nichts angingen, ſo ſchloß Albrecht derb ſeine Rede.

Es war wirklich ein großer Dienſt, daß derdeutſche Achilles in dieſer häßlichen Angelegenheit für den König ein­trat. Die kühne Behauptung, König Friedrich habe Karl VII. angeſonnen, mit 5000armen Gecken mehr als 20 000 Eid­genoſſen aus dem Felde zu ſchlagen, hätte ſonſt wohl ſchallen­des Gelächter bei den Reichsſtänden ausgelöſt.)

Der Johannitermeiſter Robert de Brezé und die 2000 mit ihm bei St. Jacob erſchlagenen Armagnaken gaben eine prächtige Illuſtration zu dieſem Texte, dem nach der eingehen­den Darſtellung der franzöſiſchen Geſandten doch niemand Glauben ſchenkte.

Die Einnahme von Epinal, Belagerung von Metz uſw. fällt ſpäter als dieſe Rede. Vgl. de Beaucourt, Hiſt. de Charles VII., Bd. IV, S. 50 ff. Doch hatte König Karl ſich ſchon im März 1444 mit Metz ver­

tragen. Brief Saarburgs an Straßburg. Vgl. Straßburger St. A. f. 186, Fol. 79.

5000, ſelbſt 10 000 Armagnaken wären ſicherlich von den Baſeler idem Haufen Schweizer hinter der Birs in die Mitte genommen und völlig vernichtet worden. In der Tat, der Dauphin hatte recht, es war für König FriedrichPas chose honorable de quérir fuite et prendre excusations par telles subtilites Tuetey Les écorcheurs sous Charles VII. II, S. 181, de Beaucourt Histoire de Charles VII, Bd. IV, S. 48.

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