Kirche und Reich.
Friedrich von Sachſen Sohn, ſeiner Braut Karoline von Savoyen, der Tochter des Gegenpapſtes Felix verſchrieb, beteiligt.“)
Diaas hinderte Albrecht nicht, nun auch in der Kirchenfrage ſich völlig auf die Seite des Königs zu ſtellen.
Mit unermüdlichem Eifer feſtigte er bis zum Frankfurter Septembertage ſeine Beziehungen.
i Am 2. Juni 1446 ſchloß er mit Herzog Wilhelm von Sachſen und Landgraf Ludwig von Heſſen in Schweinfurt ein Bündnis,) am 6. Juli wider Straßenräuber eine Einung in Schorndorf mit ſeinen alten Verbündeten, dem Erzbiſchof von Mainz, Herzog Albrecht v. Oſterreich, Markgraf Jakob v. Baden den Grafen Ludwig und Ulrich v. Württemberg, denen ſich Kurfürſt Ludwig von der Pfalz und Herzog Otto von BayernMosbach anſchloſſen;') am 15. Juli verband Albrecht ſich in Regensburg auch mit ſeinem Oheim Herzog Heinrich von Bayern⸗Landshut auf das engſte.“)
So war Albrecht auf dem Frankfurter Tage nicht nur das„repräſentative“ Haupt der königlichen Geſandtſchaft, an der auch ſein Schwiegervater Jakob, die Biſchöfe von Augsburg und Chiemſee, Carſpar Schlick, Aeneas Silvius und Hartung von Kappel teilnahmen;) ſondern er war durch feine Beziehungen der einflußreichſte Mann im Reiche. Unter den anweſenden Biſchöfen waren die von Bamberg, Eichſtätt und
g) Dresdener St.⸗Arch., Loc. 4378. Im Juni 1443. Ein Brief des Papſtes Felix an Albrecht aus dem Jahre 1441, in dem er Albrecht ermahnt, ſeinen Namen im Himmel und auf Erden herrlich durch Parteinahme für das Konzil zu machen. Vgl. Jungen, Miscellaneorum, II, S. 150—151. i ;) Bamberger Kr. A., I, 29, L. 1, Fasc. 1. Wider den Biſchof von Würzburg. N N) Stuttgarter Staatsarch., Fürſtliche Einungen, 124, 30, 2. Chmel, Mater. I, 209210.
4) Bamberger Kr. A., S. I, K. 25, L. 1, Fasc. 9, Nr. 79.
) Guden, Cod. dipl. Mogunt, IV, S. 300.
Markgraf Albrecht Achilles I.